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Hündinnen in Baden-Württemberg adoptieren

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4498 Hunde gefunden

Deutscher Schäferhund Varro

Varro hatte leider keinen sehr verantwortungsvollen Halter und hat freilaufend in verschiedenen Situationen gebissen. Da sich seine Halter nicht an die Auflagen wie Leinenpflicht und Maulkorb gehalten haben, wurde Varro eingezogen und im Tierheim untergebracht. Jetzt ist nach mehr als 3 Jahren endlich die Entscheidung gefallen, dass Varro nicht seinen Lebensabend im Tierheim verbringen muss, sondern mit den Auflagen Maulkorbpflicht und Leinenpflicht in ein neues Zuhause vermittelt werden darf. Varro ist ein wirklich schöner Rüde. Ein Prachtkerl. Da es aber bekanntlich nicht auf das Äußere ankommt, werfen wir gleich mal einen Blick auf seine inneren Werte: Varro ist trotz seiner 10 Jahre noch lebhaft und stets aufmerksam – er möchte alles im Blick haben. Gegenüber Hunden präsentiert er sich stark abhängig vom jeweiligen Hund. Bei einer netten Hündin, die ihn vielleicht sogar noch zum Spiel auffordert, kann er ein richtiger Gentleman und Charmeur der alten Schule sein. Bei einem aufmüpfigen Raufbold zeigt er Imponiergehabe und lässt sich auch durchaus so provozieren, dass sie richtig aneinander geraten würden. Er mag Streicheleinheiten seiner Bezugspersonen, allerdings kann er sich am besten in ruhigem Umfeld darauf einlassen und entspannen. Hier ist dann auch die Fellpflege kein Problem und Varro lässt sich recht geduldig bürsten. Draußen ist er viel mehr mit ausgiebigem schnüffeln und wälzen beschäftigt. Varro liebt Wasser und würde darin am liebsten den ganzen Tag verbringen. Man merkt ihm an, dass er sich bei seinen Bezugspersonen fallen lassen möchte. Er braucht die Verlässlichkeit „seines“ Menschen, um zu vertrauen und um Verantwortung abzugeben. Fehlt ihm das, stellt er sich nach vorne, ist präsent und Raum einnehmend und schirmt in letzter Konsequenz nach außen hin ab. Um Ressourcen wie bspw. Spielzeug macht er kein großes Trara und tauscht diese bereitwillig gegen eine Leckerei. Grundsätzlich ist auch der Tierarzt kein allzu großes Thema. Er lässt sich gut abhören, die Pfoten oder Ohren genauer ansehen, kann Untersuchungen ertragen und schüttelt sich diesen Stress hinterher sprichwörtlich einfach ab. Auch wenn im vorherigen Zuhause Klassiker wie Radfahrer, Jogger, Hunde und dergleichen zu großen Problemen führten, ist sein Beutefangverhalten nicht übertrieben ausgeprägt. Wir haben viel mit Varro trainiert und mittlerweile kann er mit diesen ganzen Reizen umgehen. Katzen und Kleintiere sollten trotzdem nicht vorhanden sein, man muss seine Beherrschung nicht unnötig ausreizen. Man kann mit ihm zwischenzeitlich wunderbar entspannt spazieren gehen. Er läuft in sehr angenehmen Tempo an locker hängender Leine neben einem her. Kommt einem etwas entgegen, schaut er sofort auf seinen Menschen und fragt an, welches Verhalten gewünscht ist. Hält Varro seine Bezugsperson für fähig, stellt er sich bereitwillig hintenan. Kommandos nimmt er dann bereitwillig an und ist eigentlich ein leichtführiger Hund, der seinen Menschen nicht in Frage stellt. Aber man muss trotzdem die Vergangenheit von Varro im Hinterkopf behalten. Varro hat sehr viele Jahre allein entschieden. Und dies leider manchmal wirklich schlecht. Ein Verhalten welches sich über Jahre so im Kopf eingebrannt hat, verschwindet nicht einfach so. Mit klarer Führung wird man von diesen ehemaligen Verhaltensweisen nichts bemerken, aber man muss um sie wissen. Es liegt in der Verantwortung der neuen Halter die jetzige Linie beizubehalten. Und dafür zu sorgen, dass Varro sich nie wieder genötigt sieht, in diese alten Verhaltensmuster zu verfallen. Das, was er tut, tut er in der Regel “leise“, mit gemäßigtem Aufwand. Ein ungeübtes Auge übersieht schnell steifes stehen und leises fixieren des Objektes des Anstoßes. Auch das sich ständig abschirmend vor die Füße des Menschen stellen, geht dann schnell man unter. Und ebenso schnell kommt dann eines zum anderen. Hierauf sollte der zukünftige Besitzer gut achten, damit sich Varro nicht zum Kontrollmeister wandelt. Daher suchen wir für ihn Menschen mit großer Hundeerfahrung. Menschen, die ihm diese Führung geben können, so dass er sich nicht mehr kümmern und entscheiden braucht. Menschen die ihm gegenüber wohlwollend sind, klar und verlässlich. Varro hat aufgrund seiner Einstufung einen dauerhaften Leinen- und Maulkorbzwang. Aufgrund seiner Arthrose bekommt er leicht dosiert Schmerzmittel ins Futter, andere Medikamente benötigt er derzeit nicht. Er trägt den Maulkorb problemlos wie sein Hundegeschirr.

VIA: Tierheim Lahr
Border Collie-Mix Biografie

Kelzie wurde im Tierheim abgegeben, da die berufliche Situation ihrer Besitzerin nicht mehr genügend Zeit für die sensible Hündin übrig ließ. Kelzie ist eine ausgeglichene Collie-Mischlingshündin, die sich hier im Tierheim eher leise und zurückhaltend präsentiert. Ihren Bezugspersonen gegenüber ist sie sehr verschmust und zeigt auf dem Spaziergang ihre fröhliche und temperamentvolle Seite. Ihr Grundgehorsam ist gut und sie kann nach Eingewöhnung auch zeitweise alleine zuhause bleiben. Als Collie-Mix vereint sie Sensibilität und Klugheit, ist aufmerksam und möchte körperlich und geistig beschäftigt werden. Mit viel Stress und Trubel kann sie nicht gut umgehen, weshalb wir einen kinderlosen Haushalt für sie suchen, wo sie Einzelprinzessin sein darf. Fremden gegenüber verhält sie sich zumeist zwar interessiert, aber eher reserviert und neutral und möchte von ihnen nicht gleich angefasst werden. Sie ist ein sehr höflicher Hund, der diese Höflichkeit auch von seinem menschlichen Gegenüber erwartet. Im Gassiverkehr des Tierheims geht sie problemlos und freundlich auch mit fremden Personen mit und öffnet sich ihnen schnell. Für hundeerfahrene Menschen ein toller Begleiter, der bereits erzogen ist und sich mit einem Gewicht von gerade mal 20 kg auch gut im Alltag händeln lässt.

Labrador Retriever, Kangal-Hirtenhund Ayla

Es hat zwar sehr lange gedauert, aber inzwischen hat unsere Ayla wieder Die Hübsche ist Menschen gegenüber eine sehr liebe und verschmuste Hundedame: jeder Besucher und Gassigänger wird von ihr stets freudig Da wir nicht wissen, wie Ayla früher gelebt bzw. was sie kennengelernt hat, sollten Kinder im neuen Zuhause bereits älter sein. Bei Artgenossen entscheidet sie nach Sympathie: manchen tritt sie sehr souverän entgegen, andere wiederum würde sie am liebsten fressen. Wir gehen aber davon aus, daß Ayla mit einem netten, ausgeglichenen Rüden im neuen Zuhause durchaus kompatibel wäre (das müsste man im Wir wünschen uns für die Hübsche ein Zuhause mit einem eingezäunten Grundstück/Garten, so dass sie frei wählen kann, wie und wo sie leben (Der Zugang zum Haus und zu ihrer Familie muss jedoch jederzeit gegeben Wir bitten Sie, sich im Vorfeld über die Rasse zu erkundigen! Ayla soll kein „Wanderpokal“ werden und bei Herdenschutzhunden gibt es einfach ein paar wichtige Dinge zu beachten. Es liegt hier also definitiv am Mensch, sich mit den rassetypischen Eigenschaften So lieb Ayla derzeit auch ist, wird sie in ihrem neuen Zuhause früher oder später anfangen „zu bewachen“ -eben genau so, wie es sich für (Ein Kangal ist nunmal kein Labrador! Wir geben Ihnen gerne hilfreiche Tipps und Möglichkeiten, sich über die artgerechte Haltung und Erziehung Bei Interesse an unserer Ayla, melden Sie sich gerne für einen

VIA: Tierheim Dallau
Jack Russell Terrier-Mix Kayle

Kayle ist bei fremden Menschen -erstmal, ein wenig- schwierig: durch ihr Leben als Wanderpokal fällt es der Süßen nicht ganz so leicht, Vertrauen aufzubauen. Man muss sich mit ihr einfach etwas mehr „Kennenlern-Zeit“ nehmen …aaaaaber dann: wenn das Eis gebrochen ist, liebt Kayle ihre Menschen wirklich üüüüüüber alles!!! Dann wird auf den Schoß geklettert, gekuschelt und es werden sogar Küsschen verteilt! Kayle liebt Wienerle und sie spielt für ihr Leben gern -so schwer ist es also dann doch nicht, sich mit ihr „vertraut“ zu machen und ihr Herz zu gewinnen. Kayle hat zwar durchaus Pfeffer im Hintern, allerdings gibt sie sich auch mal mit einer ordentlichen Ballspielrunde zufrieden. Grundsätzlich würden Kopfarbeit und/oder eine Hundeschule ihr sicherlich prima gefallen. Kommen Sie bei uns im TH vorbei und lernen Sie unseren kleinen Flitzer doch einfach persönlich kennen! So sehr viel über die Vergangenheit von Kayle wissen wir nicht: sie wurde auf jeden Fall bereits durch viele Hände gereicht und schlußendlich nun auch noch ausgesetzt… Wir möchten hier an dieser Stelle auch nicht weiter darauf eingehen, „auf welchem Weg“ Kayle zu uns ins TH kam… sondern die Priorität vielmehr darauf legen, wie die Zukunft der Süßen aussehen könnte, in ihrem neuen hoffentlich-für-immer-Zuhause. Kayle’s Vertrauen in uns Menschen war natürlich erstmal „futsch“; inzwischen lässt sie sich jedoch problemlos von uns anleinen, springt uns freudig auf den Schoß -und gelegentlich bekommen wir auch mal einen Knutscher von ihr. Fremden gegenüber (vor allem bei Männern!) ist sie nach wie vor ein wenig misstrauisch und würde, wenn man sie in die Enge treibt, wohl auch schnappen. Es sind hier also Hunde-erfahrene und geduldige Menschen gefragt, damit Kayle ihre Angst ab- und Vertrauen aufbauen kann. Wenn das erreicht ist, wird sie für „Ihre Menschen“ durch’s Feuer gehen -ganz sicher! Wegen ihrer Unsicherheit sollten keine Kinder in ihrem neuen Zuhause leben; und auch keine Katzen und Kleintiere …denn bei denen kommt ganz klar der Jack-Russel-Jagdtrieb durch. Andere Hunde hingegen findet sie super -so lange diese ihr nicht das Spielzeug streitig machen oder ihrem Essen zu nahe kommen. Hier hört die Freundschaft dann ganz klar auf! (Die Hübsche hätte aber wahrscheinlich eh nichts gegen ein Leben als Einzelprinzessin …und hätte ein solches definitiv auch echt verdient!) Der Besuch einer Hundeschule wäre sicher nicht verkehrt (ist aber keine Bedingung), denn so „schissig“ sie auch ist, ist sie dennoch halt auch ein Terrier, der erzogen werden möchte (und sollte). Viel wichtiger ist jedoch, daß ihre neuen Menschen ihr mit ganz viel Geduld und Liebe begegnen und ihr die Zeit lassen, die sie braucht, um nun endlich u.v.a. endgültig in IHREM Zuhause anzukommen und auch wieder zu vertrauen. Wenn wir Ihr Interesse an der kleinen Dame geweckt haben, machen sie bitte einen „Kennenlern-Termin“ bei und mit uns im TH aus.

VIA: Tierheim Dallau
Mix Freya

Freya ♀

Mix

Freya ist eine große, gemütliche und sehr freundliche Mischlingshündin. Bei Menschen unterwürfig, bei anderen Hunden selbstbewusst aber verträglich, ist sie trotz ihrer Größe ein umgänglicher und unkomplizierter Hund. Sie liebt es gekrault und beschmust zu werden, mit wilden Spielen fängt sie dagegen nichts an. Sie ist aufmerksam, bestechlich und meist in gemächlichem Gang unterwegs. Signale hat sie bisher keine gelernt, viele Dinge/Situationen kennt sie nicht und hat erstmal Respekt, mit Unterstützung ist es dann aber kein Problem. Mit Rüden ist sie meist gut verträglich, mit Hündinnen nach Charakter, sie selbst gehört zu denen die gerne bestimmen. Für Freya wünschen wir eine Familie, gerne auch mit Kindern, die einen großen Hund suchen und entsprechend Platz haben.

VIA: Tierheim Reutlingen
Hund Jana

Jana ♀

Unbekannt

Die 3-jährige Jana sucht ein liebevolles zu Hause. Jana ist eine ganz liebe, menschenbezogene, verschmust Hündin, die noch sehr viel lernen muss. Sie ist für Familien mit Kindern sowie auch für Anfänger geeignet. Jana ist gut sozialisiert. Sie ist circa 47 cm groß, kastriert, komplett geimpft, entwurmt und gegen Parasiten behandelt. Ihre neue Familie sollte in einem ruhigen Umfeld leben und ausreichend Zeit haben, um sich mit ihr zu beschäftigen. Auch tägliche Spaziergänge müssen im Tagesablauf eingeplant werden. Jana ist sehr lernbegierig und muss  noch alles lernen, deshalb ist eine Hundeschule, gerade für Anfänger erforderlich. Wenn Sie dieses bezaubernde Hundemädchen kennenlernen möchte, dann rufen Sie mich bitte unter der Telefonnummer 08762 7269977 an, damit wir einen Termin vereinbaren können.

Šarplaninac, Zentralasiatischer Owtscharka BINA

Bina ist eine vermutlich am 08.07.2022 geborene Mischlingshündin (eventuell Sarplaninac-Owtscharka) und kam als Fundtier ins Tierheim. Sie wird später einmal eine circa 60 cm große und 30 kg schwere Hündin werden. Bina zeigt sich bei ihrer Pflegefamilie aktuell menschenbezogen, welpentypisch verspielt und bereits stubenrein. Sie ist mit allen Artgenossen verträglich, Kinder liebt sie sehr und zu anderen Tieren ist sie ebenfalls freundlich. Alleine bleiben sowie Autofahren stellen kein Problem dar. Bei Fremdsituationen ist sie anfänglich etwas skeptisch. Die verschmuste Hündin wird aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit nur in eine ländliche Gegend vermittelt. Wir suchen für Bina ein ebenerdiges Zuhause mit Garten und vorhandenem Ersthund, da sie sich auf der aktuellen Pflegestelle sehr stark an dem anderen Hund orientiert. Bina sucht zwingend Halter mit Herdenschutzhundeerfahrung, die in der Lage sind, einen solchen Hund entsprechend zu erziehen und zu führen. Das bedeutet auch, ihr kräftemäßig gewachsen zu sein. Unsere Tiervermittlung findet derzeit ausschließlich telefonisch bzw. nach Terminvereinbarung statt. Wenden Sie sich bitte zu den Vermittlungszeiten (13:00-16:00 Uhr) an unsere Tierpfleger. Die jeweilige Telefonnummer entnehmen Sie bitte den Steckbriefen.

Hund Numa

Numa ♀

Unbekannt

Viele von euch haben uns angeschrieben und angesprochen, weil Numa von unserer Homepage verschwunden ist. Deswegen haben wir beschlossen, sie wieder zurück auf die Homepage zu holen und euch zu erklären, was es mit dem Verschwinden auf sich hat. Numa ist jetzt 10 Jahre alt. Ihr halbes Leben hat sie somit bereits bei uns verbracht. In den vergangenen 5 Jahren gab es viele Anfragen und Vermittlungsversuche. Der Wolfhund ist leider nach wie vor ein trendiger Hund, dessen Schicksal immer öfter die Verwahrung in Tierheimen und anderen Einrichtungen ist. So toll sie auch aussehen, sie sind und bleiben einfach keine einfachen Haustiere. Sie können nicht in enge Wohnungen gesperrt werden, haben ihren eigenen Kopf und leider wird immer mehr nur auf das äußere Erscheinungsbild geachtet und der Wolfanteil immer weiter hochgezüchtet. Durch einen Gentest wissen wir, dass in Numa mehr als 50 Prozent waschechter Wolf steckt ! Leider keine Seltenheit. Dieses Ergebnis sieht dann am Ende zwar großartig aus, lässt sich aber halt einfach nicht in einen normalen Menschen Alltag stecken. Das müssen die Menschen endlich verstehen. Im laufe der letzten Jahre hat Numa ein enges Vertrauensverhältnis zu ihren Pflegern und Ehrenamtlichen Helfern aufgebaut. In ihrer Anfangszeit war es gar nicht so einfach einen Zugang zu ihr zu finden. Mittlerweile können ihre Vertrauenspersonen aber alles mit ihr machen. Numa hatte durch eine prägsame schlechte Erfahrung furchtbare Angst in ein Auto einzusteigen. Im letzten Jahr wurde dieses Problem angegangen. 2 Pfleger haben in ihrer Freizeit ausgiebig ohne Druck und mit viel positiver Energie daran gearbeitet, dass Numa in ein Auto einsteigt und haben so neue Möglichkeiten für sie geschaffen. So konnte sie den ganzen Sommer über regelmäßig mit ihren vertrauten Pflegern Ausflüge auf das eingezäunte Gelände eines Mitarbeiters machen. Auch das hat sehr viel für die Vertrauensbasis getan und war vor allem für Numa eine willkommene Abwechslung in ihrem Alltag. Auch Tierarztbesuche sind mittlerweile kein großes Problem mehr, was sehr wichtig ist, denn Numa hat eine Veränderung in der Gebärmutter, die in regelmäßigen Abständen per Ultraschall und Blutbild kontrolliert werden muss. Eine operative Entfernung kommt erst einmal nicht in Betracht, da es bei Wolfhunden ein erhöhtes Narkoserisiko gibt und man deswegen nur in absoluten Notfällen Narkosemittel verabreicht. Aber auch diese regelmäßigen Untersuchungen lässt Numa zusammen mit ihren Bezugspersonen ganz toll über sich ergehen. Ausserdem ist Numa ein ganz wertvoller Helfer was die Resozialisierung von unseren schweren Jungs angeht. Numa knackt die Schwerverbrecher fast alle und zeigt ihnen den Weg in die richtige Richtung. Genauso wie Numa in all den Jahren einigen sehr von sich überzeugten Menschen ganz deutlich gezeigt hat, dass man mit Überheblichkeit, Druck und Erfahrung trotzdem absolut keine Chance hat sich ihr zu nähern wenn sie das nicht will. Numa ist cleverer als wir alle zusammen und weiß schon durch Mimik, Geruch und Körpersprache von weitem ganz genau, was man von ihr möchte. Hat es für sie keinen Nutzen, wägt sie ab. Vertrauen ist aber auch da wieder der Schlüssel zu allem. Und ganz genau deswegen haben wir uns dazu entschlossen, dass Numa nirgendwo mehr einzieht. Wir haben sehr lange darüber nachgedacht, haben viele Gespräche mit erfahrenen Menschen geführt, haben uns mit Numas Stammbaum auseinander gesetzt und wirklich lange auch intern darüber gesprochen. Numa hat hier Hundefreunde, hat Menschenfreunde, geht jeden Tag spazieren, hat ein sicheres Gehege und ein warmes Körbchen und wird von uns allen gehegt und gepflegt wie der eigene Augapfel. Nach 5 Jahren wird Numa das hier wohl auch alles als ihr Zuhause ansehen, es ist eben ihr Leben mit Ritualen und vertrauten Personen, Abenteuern und Konstanten in ihrem Leben. Numa würde sich natürlich sehr über Paten freuen, einen Hund nicht mehr zu vermitteln bedeutet für ein kleines Tierheim natürlich eine enorme finanzielle Belastung, auch durch die regelmäßigen Tierarzt Untersuchungen. Schreiben Sie uns am besten eine Email an die info@tierheimhomburg.de wenn Sie Interesse an einer Patenschaft für Numa haben. Wir werden euch hier in regelmäßigen Abständen mit Updates und neuen Schnappschüssen von unserem kleinen Wölfchen berichten.

American Staffordshire Terrier-Mix Cookie

Unser Cookie sucht schon viel zu lange sein eigenes Zuhause. Sein Start bei uns verlief leider alles andere als positiv. Seine Vorbesitzer hatten leider keine guten Absichten mit ihm. Cookie war verunsichert und ängstlich, hatte aber trotzdem lernen müssen, nach vorne zu gehen und seinen Mann zu stehen. Es gab im Tierheim einige Reize, wie z.B. das Baumeln der Leine an hoch gehalteten Händen, was ihn in alte Muster zurück warf. Diese Reize führten dazu, dass Cookie versuchte springend die Leine zu schnappen. Das hatte damals auch einige Verletzungen der Pfleger zur Folge. Dazu muss aber gesagt werden, das es sich nicht um Verletzungsabsichten handelte. Es war schlicht ein erlerntes Verhalten mit Kollateralschäden. Die Zeit verging und es wurde viel mit ihm gearbeitet. Die Fortschritte sind heute ganz klar ersichtlich. Cookie zeigt sein altes erlerntes Verhalten zu 99 Prozent gar nicht mehr. Eine deutliche Ansprache der Pfleger reicht mittlerweile aus, um das unerwüschte Verhalten sofort zu unterbinden, wenn es doch nochmal aufblitzt. Ausserdem ist Cookie wahnsinnig sozial. Bollerkopfmäßig ist er im Spiel mit Artgenossen sehr rüpelig, lässt sich aber sehr viel gefallen und akzeptiert ohne Probleme Hündinnen, die den Ton angeben. Beim Spiel mit dem Menschen ist es so, dass man ihm frühzeitig zeigen muss wie weit er gehen darf. Draussen beim Gassi gehen gibt es selten Probleme. Cookie pöbelt nicht an der Leine, läuft in der Regel ohne zu ziehen und kann super in Hunde Gruppen spazieren gehen. Unsicher und schüchtern ist Cookie heute immernoch. An neue Menschen muss er sich immer erst noch gewöhnen, bis er auftaut. Interessenten müssen sich also auf mehrere Dates einstellen, bevor Cookie seine eigentliche Persönlichkeit zeigt. Da er sich aber im Tierheim trotz aller stressigen Umstände so gut entwickelt hat, gehen wir davon aus, dass er in einem eigenen Zuhause vermutlich noch mehr Fortschritte macht. Trauen Sie sich, Cookie hat es so sehr verdient!

Mix Ella

Ella ♀

Mix

Ella ist noch etwas schüchtern, aber wenn man sich mit ihr beschäftigt, taut sie immer mehr auf. Sie ist ihrem Alter entsprechend sehr verspielt und tobt am liebsten mit ihren Hundekumpels durch den Garten. Wir suchen nun für Ella ein schönes Plätzchen, wo immer jemand zu Hause ist, da sie noch nicht alleine bleiben kann. Sie ist geimpft, gechipt und noch nicht stubenrein.

Mix Maxi

Maxi ♀

Mix

„Maxi“ ist anfangs eine etwas ängstliche Hündin, die doch dann ziemlich schnell ihren Mut zusammen nimmt und auf den Menschen zu geht. Wenn das Eis gebrochen ist, lässt sie sich streicheln und kuschelt gerne. Mit anderen Hunden verträgt  sie Sich super. Die neuen Besitzer sollten auf alle Fälle Hundeerfahrung mitbringen und ihr ein sicheres Zuhause bieten.

Rottweiler-Mix Rocky

Der inzwischen 18 Monate alte Hund kam im April 2020 als Einweisung zu uns, die Details sind uns dazu nicht bekannt. Rocky ist eine richtige Schmusebacke, immer gut gelaunt und freundlich zu allen Menschen denen er begegnet. Leider stellte sich heraus, dass Rocky ein angeborenes Problem hat, seine Hüfte ist schwer geschädigt. Er wurde in einer spezialisierten Klinik in Dresden operiert und bekam auf der rechten Seite ein neues Hüftgelenk. Er bekommt Physiotherapie, die er auch weiterhin bekommen sollte und läuft mittlerweile wieder fast normal. Weitere Untersuchungen haben glücklicherweise ergeben, dass die linke Seite nicht operativ behandelt werden muss. , bei Menschen die mit ihm weiterhin Physiotherapie betreiben und ihn vor allem geistig auslasten können, ein Leben als Sporthund ist aufgrund seiner Einschränkung nicht möglich. Inzwischen darf Rocky auch wieder frei laufen, er konnte im Tierheim problemlos mit einer Hündin vergesellschaftet werden und zeigt ein tolles Spielverhalten. Wenn Sie Interesse an einem unserer Hunde haben, kontaktieren Sie uns . Schildern Sie uns in der Mail, wie der Hund bei Ihnen leben wird und senden Sie uns eine Telefonnummer zu. Es wird sich dann ein*e TierpflegerIn bei Ihnen melden.

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