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Hunde in Schleswig-Holstein adoptieren

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10195 Hunde gefunden

Mix Bianca

Bianca ♀

Mix

Geschlecht: weiblich, geimpft, gechipt, kastriert Wir sind überglücklich, Bianca bei uns zu haben. Sie konnte von einer Tötungsstation in Rumänien gerettet werden. Für uns einfach nur unvorstellbar, das es so etwas noch gibt. Aber jetzt beginnt für Bianca ein neues und glückliches Leben. Bianca ist eine ganz verschmuste junge Hündin, die sich gern kraulen lässt und bei ihren Menschen sein möchte. Sie ist verträglich mit ihren Artgenossen und ansonsten nur lieb. Ja, sie hat manchmal so ihren eigenen Kopft, wenn sie links abbiegen möchte, versucht sie schon ihren Kopf durchzusetzen. Hier hat das Wort “sanfte” Erziehung eine wirklichs Bedeutung. Nun genießt sie bei uns ihren warmen Zwinger, denn allzu lange lassen wir sie bei den Temperaturen nicht im Freilauf. Den sie übrigens mit unserem Hugo genießt. Man könnte sagen: Wie ein altes Ehepaar. Wir wissen nicht, was Biance bisher erleben musste, aber ihre Muskulatur muss langsam mit Spaziergängen wieder aufgebaut werden. Sie ist natürlich stubenrein und läuft sehr gut an der Leine. Möchten Sie Bianca eine Chance geben und sie näher kennenlernen? Dann vereinbaren Sie bitte einen Termin mit uns.

English Pointer-Mix Antonia

Antonia kam als Fundhund zu uns, nachdem sie mehrere Tage freilaufend unterwegs war, bis man sie endlich einfangen konnte. Antonia ist vermutlich ein angeschaffter Auslandshund, der nie etwas kennengelernt hat und bislang noch keinen Menschenkontakt hatte. Sie lässt sich nur mit sehr viel Geduld anfassen oder anleinen und versucht immer wieder panisch zu flüchten. Dabei überspringt sie auch hohe Zäune oder springt aus dem Fenster, wenn nötig. Antonia macht aber bereits große Fortschritte und taut jeden Tag etwas mehr auf. Von ihren Bezugspersonen lässt sie sich streicheln und macht sogar Spielaufforderungen. Ihre neuen Besitzer müssen nun dran bleiben und weiterhin mit ihr arbeiten, damit sie ihre Angst irgendwann verliert. Wir suchen für Antonia Menschen, die bestenfalls bereits Erfahrung mit Angsthunden haben und sie mit viel Geduld an alltägliche Dinge gewöhnen möchten. Sie ist sehr sozialverträglich mit Artgenossen, ein souveräner Ersthund wäre wünschenswert, von dem sie sich einiges abschauen kann. Kinder sollten aufgrund ihres ängstlichen Wesens nicht im Haushalt leben oder bereits älter (ca. 16 Jahre) und verständig sein. Spazieren gehen ist bislang und auch lange Zeit zukünftig nur mittels Sicherheitsgeschirr möglich. Ob sie alleine bleiben kann oder in der Wohnung stubenrein ist, ist leider nicht bekannt.

Hund Viva

Viva ♀

Unbekannt

Am Sonntag, den 30.04.2023 war es soweit, die bundesweite Aktion „Wandern für den Tierschutz“ ging in die zweite Runde. Bei schönstem Wetter starteten alle wanderlustigen Zwei- und Vierbeiner um 13 Uhr vom Schnattermann aus in die wunderschöne Rostocker Heide. Egal ob klein, groß, behindert, alt, krank, unterwegs in einem Buggy oder mit Rolli, jeder Teilnehmer hat dafür gesorgt, dass es ein sehr harmonischer und entspannter Hundeausflug war und ist sehr verantwortungsvoll mit seinem Schützling umgegangen. Mit so einem tollen Ausflug hatten unsere Schützlinge nicht gerechnet. Für unsere zurückhaltenden Jungspunde Aiko und Alfi war die Menge an Menschen und Tieren selbstverständlich sehr beeindruckend, kannten sie doch bisher nur das Tierheim und unseren Hof. Aber die beiden haben den Ausflug super gemeistert und ein paar tolle Schnappschüsse der beiden sind auch entstanden. Viva rollte wie immer durch Wald und Flur, das kennt sie von unseren Ausflügen und Gassirunden. Sie liebt es mit dabei zu sein und schnüffelt für ihr Leben gern, besonders auch mal im anderen Revier. Unser fast blinder Jay hat die Aufregung an diesem Tag sehr genossen, energiegeladen ging es über Stock und Stein und der hübsche Schäfimann wäre bestimmt noch eine zusätzliche Runde mit Anett gelaufen…Jay liebt die langen Spaziergänge und es ist sehr schade, dass unserem lieber anhänglichen Schäfi bisher kein eigenes Zuhause vergönnt war. Bepackt mit Rolli, Windeln, Futter, Körbchen und einer überraschten Viva fuhren wir nach NRW um eine Weiterbildung im Bereich Hundephysiotherapie zu absolvieren, wobei die Autofahrt für Viva sicherlich nicht das Highlight war. Jedoch hielt sie sich wacker und war umso überraschter, als sie mit uns in einer schönen Pension umgeben von Wald und Feld aussteigen durfte. Lebenslustig und tiefenentspannt, so konnten wir Viva die letzte Woche erleben. In Anbetracht dessen, dass Viva nicht so sehr vielen Reizen ausgesetzt ist, war die neue Herausforderung, das Tägliche zur Schule gehen, die vielen neuen Leute mit ihren eigenen Fellnasen, überhaupt ein komplett anderer Tagesablauf schon gewaltig. Anfangs schlug ihr die neue Umgebung auf den Magen, sie kennt ja vorrangig nur den Gnadenhof. Jedoch schon nach einem Tag fasste sie Vertrauen in die neue Situation und genoss die Spaziergänge in vollen Zügen. Massagen und Streicheleinheiten wechselten mit ausgiebigen Runden durch Herbstwälder und Felder. Viva ist trotz Behinderung und vor allem nach dem letzten nicht immer einfachen Jahr körperlich sehr fit und überholt uns Zweibeiner mit links…wenn dann noch ein geeigneter „hündischer“ Spielkamerad da ist, überschlägt sie sich nicht nur vor Freude sondern auch fast mit ihrem Rolli. Was man über ihre Anwesenheit in der Schule sagen kann: Viva hat die meiste Zeit im Unterricht geschlafen, in diesem besonderen Fall: ganz klar bestanden. Natürlich bringt ein gehandicapter Hund auch weitere Aufgaben mit in den Haushalt, wie zum Beispiel das Windeln. Aber schon nach kurzer Zeit und dem stetigen Mitarbeiten von Viva war auch das kein Problem mehr. Wir wussten natürlich schon vorher, dass Viva ein toller Hund ist, dass es aber so gut klappt, trotz aller Widrigkeiten, hat uns sehr gefreut und wir vermissen sie jetzt schon. Drei Jahre lebt unsere schwarze Zuckermaus nun schon bei uns. Es gab gesundheitlich viele Höhen und Tiefen und nun waren wieder einmal die Tiefen an der Reihe. Wir bemerkten, dass unser Vivalein immer weniger Spaß an den Gassirunden hatte. Dies ging soweit, dass sie plötzlich anfing zu schreien, wenn wir ihr das Geschirr anlegen wollten. Leider mussten wir dann wieder einmal mit ihr den ungeliebten Tierarzt aufsuchen. Sie wurde von oben bis unter durchgecheckt, Blutuntersuchung, Röntgen, Ultraschall. Eine Ursache für die Schmerzen konnte allerdings nicht gefunden werden. Sie bekam Schmerzmittel verabreicht, unter denen sich ihr Zustand verbesserte und nach ein paar Tagen war es auch wieder möglich, die Gassirunden im Rolli zu absolvieren. Das Absetzen der Schmerzmedikamente erfolgte nach drei Wochen und wir warteten ab, wie sich ihr Zustand verändern würde. Natürlich hofften wir sehr, dass sie nun wieder „normal“ laufen könne. Doch leider traten schnell wieder die bekannten Probleme bei ihr auf. Sie schrie vor Schmerzen und konnte sich kaum noch bewegen. Die letzte Möglichkeit sahen wir in einer CT/MRT-Untersuchung. Eine Vorstellung in der Tierklinik brachte hervor, dass diese Möglichkeit aufgrund ihrer gebrochenen Wirbelsäule nicht in Betracht kommen würde. Wir erhielten für sie ein intensiveres Schmerzmittel und wurden darauf hingewiesen, dass sie dieses nunmehr dauerhaft bekommen müsse. Nun geht es Vivalein wieder besser und sie kann das schöne Wetter draußen genießen. Wir wünschen uns so sehr für die kleine Kämpferin, dass keine weiteren Komplikationen auftreten. Sie hat es sooo sehr verdient, glücklich zu sein. Viva geht es richtig gut, was aber nicht immer so war. Vor sechs Monaten bekam sie eine schlimme Blasenentzündung, was bei „Rollihunden“ ja leider sehr häufig vorkommt. Trotz vieler Medikamente wurde es einfach nicht besser und ihr war schon eine gewisse Schwäche anzumerken. Dann entschlossen wir uns, bei der armen Maus eine Blasenspülung durchführen zu lassen. Da bei Viva schon das Einsteigen ins Auto Stress bedeutet und dann noch ein gewisses Maß an Zwang bei der tierärztlichen Behandlung hinzukommt, sind wir (besonders aber wohl die schwarze Maus) immer sehr froh, wenn so ein Termin vorbei ist. Aufgrund der Intensität der vorliegenden Entzündung musste die Spülung dann nach einer Woche wiederholt werden. Und welch ein Glück, unsere Powermaus erholte sich schnell und seit dieser Zeit hat sie keine Probleme mehr. Natürlich wissen wir, dass irgendwann wieder so ein Termin angesetzt werden muss. Doch wir sind uns sicher, dass eine sofortige Spülung schnell Abhilfe schaffen kann, ohne viele Medikamente. Doch jetzt genießt Viva erst einmal ihr Leben mit langen Spazierfahrten über Stock und Stein und durch Wald und Flur. Im Garten meint sie dann, dass sie das Grundstück bewachen muss und Katzen benötigen auch keine Streicheleinheiten, die stünden nämlich nur ihr zu. Alle Besucher staunen immer, wie schnell sie auf ihren zwei Vorderpfoten rennen kann, wenn irgendwo auf dem Hof ein knistern zu hören ist. Sie ist wie sie ist und so wird sie von allen geliebt. Unsere hübsche, wundervolle Viva. Und hier heißt es „Toben, toben, toben“. Unsere Pamuk hat in Viva eine tolle Spielkameradin gefunden und das wird selbstverständlich ausgiebig ausgenutzt. Und unbeobachtet spielt es sich doch am Liebsten: Viva genießt die Spazierfahrten durch Wald und Flur! Dank ihrem kleinen Rolliflitzer kann sie wie die anderen Spürnasen ein „fast“ normales Leben führen: Täglich erreichen uns Hilferufe per Internet von anderen Tierschützern. Leider können wir nur sehr wenigen helfen, da unsere Plätze schon fast alle doppelt belegt sind. Als uns jedoch diese Mail erreichte, stockte uns doch erst mal der Atem. Es wurde Hilfe für eine Hündin ohne Hinterläufe gesucht. Bei uns war gerade „Notstand“ durch die Aufnahme von Welpen aus einem befreundeten Tierheim und so antworteten wir dann, dass wir derzeit nicht helfen könnten. Nach drei Wochen dann die erneute Anfrage, denn niemand hatte sich auf den bundesweiten Hilferuf gemeldet. Nun wird es sehr unterschiedliche Meinungen geben, wie weit Tierschutz gehen sollte. Viele meinten, dass man das Tier auch hätte erlösen können. Doch mit der Mail kam auch ein Video der süßen Maus. In diesem Video strahlte sie so viel Lebenswillen aus und es war erstaunlich, wie perfekt es ihr möglich war, sich mit ihren beiden Vorderläufen fortzubewegen. Wir brachten es dann nicht fertig, diese kleine Kämpferin im Stich zu lassen und sagten eine Aufnahme zu. Später erfuhren wir, dass Viva am 09.07.2017 auf einem Feld gefunden wurde. Natürlich soll sie künftig nicht nur den Garten auf ihren Vorderläufen erkunden können, sondern uns auf den Gassirunden mit den anderen Hunden begleiten. Dazu benötigt sie allerdings einen Hunde-Rolli. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit machten wir uns deshalb mit ihr auf den Weg nach München zu einem Reha-Technik Team, welches bereits für unseren Jake einen Hunde-Rolli angefertig hat. Viva war nach der langen Reise total entspannt und begrüßte die liebe Inga (bei ihr konnten wir ein paar Tage wohnen) mit unseren ehemaligen Schützlingen Fire und Jake sehr entspannt und neugierig. Gleich ging es dann auch in den großen Garten auf Entdeckungstour. Für den nächsten Tag war dann der Termin zur „Rollianprobe“ geplant, da wir vorab schon die Körpermaße von Viva zwecks Vorbereitung des „Grundgerüstes“ übermittelt hatten. Die Anprobe war schon sehr spannend und zeitaufwendig. Alles muss genau sitzen und Viva muss sich auch wohlfühlen. Nach einigen Veränderungen dann der Start zur Probefahrt! Perfekt! Nach kurzer Eingewöhnung ging es ganz schon flott über den Parkplatz. Nun ist der Start frei für viele schöne Hundewanderungen. Hier ein kleines Video, dass nach Viva´s „Rollianprobe“ entstanden ist:

Dobermann Sky

Keine Beschreibung verfügbar.

Beagle Timmi

Keine Beschreibung verfügbar.

Dackel Bruno

Geschlecht: männlich, geimpft (wird noch gechipt) Als der Besitzer ins Krankenhaus musste, kamen Bruno und Max zur Pension ins Tierheim. Alles schien gut zu sein, doch völlig unerwartet verstarb der Besitzer. Er hatte sich so sehr auf seine Hunde gefreut. Nun sind Bruno und Max allein. Für Bruno (Harzer Fuchs 1,5 Jahre alt) und Max (Dackel 11 Jahre) ein trauriges Ende. Bruno hat in seinen jungen Jahren leider nicht viel gelernt. Lebte er doch auf einem Hof und konnte sich ohne Einschränkungen frei bewegen. Chef ist allerdings der kleine Max. Wie Sie sehen, verstehen sich beide super miteinander. Und dennoch sind wir der Meinung, das eine Trennung der beiden von Vorteil wäre. Max ist schon manchmal ganz schön genervt von Brunos Temperament. Gern wollen ältere Tiere auch mal ganz in Ruhe dösen. Für Bruno steht erst einmal Erziehung auf den Plan. Wir geben unser Bestes. Dennoch denken wir, das er in Hunderfahrenen Händen besser aufgehoben ist. Möchten Sie Bruno und/oder Max kennenlernen? Dann besuchen Sie sie in unserem Tierheim “Wiesengrund” Ostrau in Jahnatal.

American Staffordshire Terrier Ace

Endlich ist es soweit: unser Ace (geb. ca.: 2018, kastriert) hat den Wesenstest bestanden und nun können wir nach einem Zuhause für ihn suchen. Ace hat einen großen Arbeitseifer, möchte dem Menschen gefallen und blüht regelrecht auf, wenn er eine Aufgabe zur Zufriedenheit erfüllt hat und gelobt wird. Er schlendert draußen gerne gemütlich auf seinen Gassirunden an durchhängender Leine durch die Gegend und lässt die Seele baumeln. Aber er hätte auch Spaß in der Hundeschule, wäre super für Obedience geeignet und würde die Begleithundeprüfung sicher mit großer Begeisterung ablegen. Bälle werfen ist nichts für Ace. Hier verliert er sich schnell und könnte zum Balljunkie mutieren. Ace hat die Tendenz, sich nach vorne zu schieben und die Zuständigkeit zu übernehmen. Lässt man ihn gewähren, schirmt er seine Bezugsperson ab. Dass nicht er die Entscheidungsgewalt hat, sollte also auch im neuen Zuhause von Anfang an für ihn klar sein. Aber Ace nimmt Regeln auch ohne Probleme und zu hinterfragen an. Tritt man selbstbewusst auf, gibt er bereitwillig das Kommando ab. Klare Strukturen und ein geregelter Tagesablauf sind wichtig für Ace. Veränderungen schätzt er überhaupt nicht und diese bringen unseren sensiblen Kerl schnell aus dem Tritt. Er ist mit Alltagsreizen derzeit noch schnell überfordert. Er braucht eine ruhige und sichere Person an der Seite, an der er sich orientieren kann. Dieser folgt er dann vertrauensvoll überall hin. Mit Kindern hat Ace keine Probleme. Auch wenn ihm Kleinkinder wohl etwas verwunderlich erscheinen und er noch nicht ganz zu verstehen scheint, warum sich diese Minimenschen so seltsam bewegen. Wir würden Ace aber lieber in einen Haushalt mit Kindern in Richtung Jugendalter vermittelt. Ace braucht ein eher ruhiges Zuhause, mit Kleinkindern wäre es ihm auf Dauer einfach zu turbulent. Besuch von kleinen Kindern ist sicher kein Problem – da ist dann mal kurz etwas Leben im Haus – aber dann gehen die auch wieder und es kehrt wieder Ruhe ein. Auch hat er eine Vorliebe für Plastik, was für das Management mit herumliegenden Kinderspielzeug durchaus eine Herausforderung bedeuten würde. Die klare Körpersprache und den konsequenten Umgang kann man von Kleinkindern natürlich noch nicht erwarten, dies ist aber für den Umgang mit Ace einfach wichtig. Allgemein zeigt sich Ace gegenüber dem Menschen freundlich. Fremden Personen manchmal aber eher misstrauisch, wenn man ihm die Führung überlässt. Aber mit einem guten Leckerlie hat man gut das Eis bei ihm gebrochen. Untersuchungen beim Tierarzt sind nicht seine Lieblingsbeschäftigung und müssen danach erst mal abgeschüttelt werden. Aber er trägt diese mit Fassung und der Tierarztbesuch ist ohne Probleme zu meistern. Nachtragend ist er ebenfalls nicht und der Tierarzt wird beim nächsten Mal trotzdem wieder freundlich begrüßt Als Ace ins Tierheim kam, war er gesundheitlich etwas angeschlagen und hatte mit seinem Hautbild zu kämpfen. Er hat Unverträglichkeiten was Futtermittel betrifft. So verträgt er z.B. kein Rind und Schwein. Dies äußert sich dann mit Pusteln und roten Flecken auf der Haut und Ohrenentzündungen. Aber er bekommt nun getreidefreies Trockenfutter Ente und Kartoffel und verträgt dies gut. Seit ein paar Wochen (November 2023 )wurde die Allergie wieder stärker und Ace bekommt momentan zusätzlich zum Futter Apoquel und Ohrentropfen und die Pfoten müssen gepflegt werden. Das alles macht Ace aber brav mit und Haut und Ohren sehen schon wieder richtig gut aus. Interessenten sollten sich aber bewusst sein, dass Allergien, auch wenn sie gut eingestellt sind, immer mal wieder in Schüben verlaufen können, die dann eine aufwändigere und auch kostenintensivere Behandlung erfordern. Bewegungsfreudige Kleintiere wie bspw. Kaninchen sind vielleicht nicht so ideal im Zuhause, da er bei Bewegungsreizen terriertypisch wach wird. Aber eine resolute, hundeerfahrene Katze im Zuhause wäre okay. Unsere Katzen der Freigängerkolonie würdigt Ace keines Blickes und schlendert an diesen desinteressiert vorbei. Wofür sich Ace viel mehr interessiert ist Auto fahren. Auto fahren ist für ihn das Größte! Mit ihm kommt man an keiner offenen Autotür vorbei, ohne dass er in diese einsteigen möchte. Nach dem Spaziergang noch etwas im Kofferraum liegen und die Welt beobachten. Dann ist Ace zufrieden. Grundsätzlich ist Ace mit Artgenossen verträglich. Bei ihm entscheidet die Sympathie. Den einen Hund findet er richtig toll, den anderen einfach nur doof und einen anderen wiederum ignoriert er einfach. Das Geschlecht hat auf seine Sympathie keinen Einfluss. Wenn diese aber stimmt, können wir ihn uns durchaus als Zweithund vorstellen. Dies könnte ihm evtl. auch das alleine bleiben erleichtern. Wie lange er dies kann, können wir nicht abschätzen. Hier im Hundehaus ist es für ihn furchtbar, wenn man ihn in seinem Abteil zurück lässt und weg läuft. Da jault er auch mal herzzerreißend hinterher. Sich mit einem leckeren Kauknochen zu verabschieden, damit er etwas zu tun hat, hilft etwas die Wogen zu glätten. Mit Kauartikeln kann sich Ace sehr lange Zeit beschäftigen und wunderbar damit herunterfahren. Für Ace sind ruhige Auszeiten wichtig, damit er nicht in Stress gerät und hochfährt. Dann kann es passieren, dass er Dinge wie Decken zerstört, um diese Energie wieder los zu werden. Prinzipiell können wir ihn uns als Familienhund vorstellen, wenn er seine Rückzugsmöglichkeiten hat und sich jederzeit raus nehmen kann, wenn es ihm zu viel wird. Wie erwähnt benötigt Ace eine klare Struktur und Führung in seinem Zuhause. Wir denken aber, dass er trotzdem auch für Anfänger mit gutem Gespür und Timing geeignet wäre, wenn diese eng mit einem Trainer als Hilfe zusammen arbeiten. Ace ist ein Hund, mit dem man so viel Spaß haben kann, der seine Bezugsperson regelrecht vergöttert. Für diese verlässt er dann auch mal (trotzdem mit Überredung) bei Regen sein Abteil. Ace ist ein absolutes Sensibelchen was das Wetter betrifft. Wasser im Pool ist eine tolle Sache – keine Frage. Aber Wasser von oben geht absolut und überhaupt nicht. Selbst der kleinste Nieselregen ist nicht akzeptabel. Auch eine nasse Wiese wird lieber gemieden. Und bei kalten Temperaturen und Wind würde er sich am liebsten drinnen verschanzen. Ohne Pullover oder dickem Mantel, je nach Temperatur auch beides, hat man dann keine Chance unseren hübschen Kerl für ein freudiges Gassi vor die Tür zu bekommen. Im neuen Zuhause benötigt es also eine angemessene Garderobe für den kleinen Schönwettermann

Border Collie Layon

Der Border Collie Layon sucht seinen Lottogewinn: Ein kompetentes Zuhause, trotz des Wissens, dass ihm womöglich nicht mehr viel Zeit bleibt. Layon ist ein sportlicher, willensstarker Hund. Er liebt Körperkontakt und lehnt sich beim Schmusen gerne an seinen Menschen an. Bürsten lässt er sich regelmäßig ohne murren und entspannt dabei. Von ihm bekannte Menschen lässt er sich auch problemlos untersuchen, ob Pfoten, Ohren oder Gebiss. Layon ist äußerst clever und weiß eben was er will. Die Verantwortung sollte man ihm aber gerade auch unterwegs abnehmen. Je entspannter ein Spaziergang mit ihm abläuft und er sich bereitwillig zurücknimmt, desto weniger interessieren ihn fremde Hunde. Auf diese reagiert er sonst stark und hängt sich ordentlich in die Leine. Futter ist ihm sehr wichtig. Bei diesem Thema kann er auch deutlich werden. Mittlerweile sieht er es schon entspannter, aber ein Thema wird es immer bleiben. Er trägt bei uns in vielen Situationen einen Maulkorb. Dieser ist für ihn nicht störend und er trägt ihn so selbstverständlich wie sein Geschirr. Er bietet ihm statt Einschränkung Freiraum und er sollte ihn auch nach einer Vermittlung häufig begleiten. Anfangs stellt er bei Einschränkungen den Menschen in Frage. Bleibt man hier ruhig und klar und lässt sich nicht zu sehr beeindrucken, entscheidet sich Layon dafür den Konflikt zu meiden. Hat sich der Mensch als kompetent erwiesen, lässt er sich dann auch gut führen. Im Zuhause wird Layon klare Regeln benötigen. Gibt man ihm zu viel Freiraum, übernimmt er die Verantwortung und wird wahrscheinlich zum Kontrolletti, der seine Menschen im Haus bewegt. Im Tierheim hat Layon viel Stress. Es gäbe nichts schöneres für ihn und auch für uns, wenn er dieses verlassen könnte. Trotzdem wird Layon nur an sehr erfahrene Menschen vermittelt, die von Anfang an eng mit einem Trainer zusammenarbeiten. Ohne Kinder oder Kleintiere. Artgenossen scheint es nur sehr wenige zu geben, welche Layon sympathisch findet. Aber wenn er sie mag, dann kann er auch ausgelassen mit diesen spielen und zeigt diesen gegenüber ein tolles Sozialverhalten. Was Layons Vermittlung als noch schwieriger macht: Bei ihm wurde dieses Jahr ein Darmtumor entfernt, der sich als bösartig herausstellte. Metastasen konnten bisher keine gefunden werden, jedoch ist es wahrscheinlich, dass diese auftreten werden und der Tumor wieder wachsen wird.

American Staffordshire Terrier-Mix Jamie

Jamie kam als Junghund zu uns ins Tierheim und wurde erfolgreich vermittelt. Leider veränderten sich die Lebensumstände der Halterin drastisch, sodass wir Jamie nun wieder bei uns aufnehmen mussten. Er ist kastriert und hat eine Schulterhöhe von ca. 60cm. Jamie hat in der Zeit bei seiner Familie leider die volle Führung bekommen und übernommen. Er schirmte draußen ab und fühlte sich für alles verantwortlich. Gerade anderen Hunden machte er deutlich, dass sie sich von ihm fernhalten sollten, was bei seiner Kraft nicht einfach zu händeln war. Bei uns lernt er nun wieder, dass der Mensch für die Umgebung und Sicherheit verantwortlich ist und er ist dankbar, dass er sich zurücknehmen darf. So können wir immer entspannter und unaufgeregter an Hunden und Fremden vorbeigehen. Jamie merkt schnell, wann seine Begleitung sich sicher fühlt und wann nicht. In seinem alten Zuhause waren Männer wohl bedrohlich, was sich jedoch hier nicht zeigt. Geht man in einer freundlichen Körperhaltung auf andere zu, begrüßt Jamie diese freudig. Mit konsequenten und liebevollem Training ist Jamie ein überaus friedlicher, freundlicher Hund. Er kuschelt gerne viel, gibt Küsschen und spielt mit uns auf der Wiese. Nach der Vermittlung sollten weiter Trainingsstunden absolviert werden, damit Jamie nicht in alte Verhaltensmuster rutscht. Gegenüber Katzen zeigt er deutlich seinen Jagdtrieb. Katzen und Kleintiere sollten daher nicht im neuen Zuhause leben. Auch sehen wir ihn derzeit nicht in einem Mehrhundehaushalt. Jamie gilt aufgrund seiner Rasse als Listenhund. Er hat den Wesenstest erfolgreich absolviert und ist daher vom Maulkorbzwang befreit. Trotzdem sollte er draußen verantwortungsvoll mit Maulkorb geführt werden. Dieser gibt ihm und den Menschen nur Sicherheit und mehr Freiheiten. Es muss beachtet werden, dass in den meisten Gemeinden eine erhöhte Hundesteuer für diese Hunde gilt.

Pumi, Podenco Canario Pumi

Der zarte Pumi hatte nicht gerade die übliche Vergangenheit für einen Familienhund. Nachdem er aus Spanien geholt wurde lebte er bislang mit seinem Eigentümer und der Hündin Lara im Auto. Er kam dann als Verwahrung zu uns, doch leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen des Halters nicht mehr zurück. Lara und Pumi blieben selbstverständlich auch bei uns im Tierheim zusammen, jedoch zeigte sich Lara in den etwas stressigeren Verhältnissen hier zu grob zu Pumi, weswegen wir die beiden trennen mussten. Hier war Pumi anfangs sehr schüchtern und schreckte bei ungewohnten Geräuschen zusammen. Wir zeigten ihm vorsichtig alles und er wurde immer selbstbewusster. Schnell lernte er auch an der Leine zu laufen und geht gerne große Runden mit seiner Gassigeherin spazieren. Grobes anfassen oder klatschen verunsichern ihn sehr. Ist man ruhig und freundlich, liebt er Körperkontakt und freundet sich recht schnell mit Fremden an. Kleine Kinder in seinem Zuhause, die hektische Bewegungen machen, grob spielen und laut sind, würden wahrscheinlich dazu führen, dass er sich unwohl fühlt. Daher sollten Kinder zumindest im Jugendalter sein. Anderen Hunden gegenüber ist er nett und keinesfalls bedrängend. Er hat sie sehr gerne in seiner Nähe und unsere Hunde reagieren äußerst positiv auf ihn, selbst die, die sich sonst aufspielen. Trotz seines lieben, vorsichtigen Charakters kann man seine Rasse nicht leugnen. Pumi hat einen ausgeprägten Jagdtrieb. Katzen und Wildtiere lassen ihn aufhorchen und er ist dann voll und ganz in seinem Trieb. Ohne Leine wird er nie laufen dürfen. Die Gefahr, dass er wildern geht, ist viel zu hoch. Da er jedoch einen großen Bewegungsdrang hat, sollten Adoptanten gerne etwas aktiver sein. Der Podenco liebt Wärme, sein Fell ist nicht für die kalten Wintermonate in Deutschland ausgelegt. Pulli oder Hundemantel ist für Pumi daher Pflicht sobald es kalt wird. Auch Hundesport wie Obedience (Kommandos erlernen wie Sitz, Platz, Fuß) sind nicht direkt seine Lieblingsbeschäftigung, viel besser findet er es mit seinen Menschen im Gras zu sitzen, die Sonne zu genießen und die Umgebung zu beobachten. Dabei darf ausgiebiges kuscheln natürlich auch nicht fehlen. Pumi ist stubenrein und recht gut leinenführig. Dies sollte auch weiter geübt werden, damit der sonst so unsichere Pumi nicht denkt, er müsse seinen Menschen beschützen. Er zeigt hier zwar noch keine großen Auffälligkeiten, jedoch Tendenzen abzuschirmen. Er ist ca. 45 cm groß. An Futter ist er nicht sehr wählerisch, er verträgt bislang alles. Seine Zähne werden noch saniert, da er unter Zahnstein leidet. Bei dieser Gelegenheit werden wir Hüfte und Knie röntgen müssen, da er nicht ganz rund läuft, zudem wird ein Blutbild erstellt. Er ist sehr gut sozialverträglich, daher wird er sicher als Zweithund geeignet sein. Ob er alleine bleiben kann ist unklar. Podencos sind recht selbständig, daher befürchten wir hier keine großen Probleme. Einen normalen Alltag mit den üblichen Geräuschen (Staubsauger, Kaffeemaschine u.ä.) wird er nicht kennen. Da muss man ihn vorsichtig heranführen, dann wird er sich schnell an alles gewöhnen. Für Pumi müssen es nicht unbedingt die Hundekenner sein. Auch Anfänger werden hier einen traumhaften Begleiter finden, solange man souverän und liebevoll mit ihm umgeht.

Mix Lio

Lio ♀

Mix

… Kindern: findet Kinder toll, im gleichen Haushalt sollten sie nicht sein Sonstiges: Lio ist gechippt und mit einem EU Pass ausgestattet. Lio wurde mit ca. 4 Wochen im Süden Italiens auf der Straße gefunden. Er ist ein sehr aufgeweckter und freundlicher Hund, der auch gerne mal seinen eigenen Kopf hat und seine Grenzen testet, was für die Rasse charakteristisch ist. Deshalb braucht er klare und dennoch liebevolle Grenzen und Orientierung von seinem Menschen, die er dankend annimmt. Da sich meine Lebensumstände (privat wie beruflich) sehr stark verändert haben suche ich für Lio ein neues, liebevolles Zuhause, dass zu ihm passt und in welchem er die nötige Zeit Er freut sich über Kontakt zu Menschen und auch zu Hündinnen, zeigt hier jedoch ein relativ hohes Stresslevel und benötigt Unterstützung bei der Regulation. Beim Spaziergang in einer reizarmen Umgebung läuft er an lockerer Leine und orientiert sich an dem Menschen, wenn Kommandos gegeben werden. Aufgrund verschiedener Erfahrungen (Angriffe von freilaufendenen Hunden) zeigt er in einer reizreicheren Umgebung unsicheres und wachsames Verhalten, was sein sensibles Wesen widerspiegelt. Für das Zusammenleben mit ihm ist ein selbstsicheres, klares Auftreten des Menschen von großem Vorteil. An Hundebegungen darf gearbeitet werden. Lio benötigt hier eine größere Individualdistanz. Dennoch ist er neugierig und lässt sich auf Spiel & Spaß ein (wenn es etwas ist, was ihm auch Freude bereitet wie z.B. Zerrspiele, Schnüffel- & Suchspiele, aber auch Rennen und herumalbern). In reizärmeren Umgebungen läuft er an der Schleppleine, auch hier nimmt er Kommandos und Rückruf an, wenn keine weiteren Reize (hauptsächlich andere Hunde) da Lio kann entspannt mehrere Stunden alleine bleiben und braucht nicht lange, um sich an eine neue Umgebung zu gewöhnen (z.B. Ferienwohnung im Urlaub). Er ist es gewohnt immer mal wieder längere Strecken mit dem Auto zu fahren. Kommandos wie Sitz, Platz und Decke (auf seinen Platz zu gehen) sind fest integriert. Für Lio suche ich (einen) Menschen, der/die nicht viel Trubel oder ständig Besuch in der Wohnung hat. Erfahrung mit Hunden sollte auf jeden Fall vorhanden sein. Ebenfalls sollte genügend Zeit und Interesse vorhanden sein, an aktuellen Schwierigkeiten zu arbeiten (Stressregulation, Hundebegegnungen). Innerhalb der Wohnung wirkt er sehr ausgeglichen (Ruhe&Entpsannung/Kontaktsuche zum Mensch). Ich wünsche mir, dass Lio ein liebevolles Zuhause findet, indem er einfach Hund sein darf und dennoch die nötige Orientierung und

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