Hunde in Hessen adoptieren
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10195 Hunde gefunden

Akira ♀
Unbekannt
Akira ist am 06.05.2021 geboren und weiblich kastriert. Akira ist ein sehr aktiver Hund, der sowohl körperlich aus auch kopftechnisch viel Auslastung benötigt. Akira testet immer mal wieder ihre Grenzen aus, hier benötigt man klare Regeln und eine selbstbewusste und strikte Führung der Bezugsperson. Unsicherheiten merkt sie sofort und reagiert daraufhin mit knurren und schnappen. Dies war auch der Grund, weshalb Akira bei uns im Tierheim abgegeben wurde. Mit anderen Hunden versteht sich Akira grundsätzlich gut. Sie sitzt dauerhaft mit einem Rüden zusammen. Bei Interesse melden Sie sich sehr gerne telefonisch bei uns im Tierheim.

Shilla ♀
Unbekannt
Es wurde aufregend am letzten Donnerstag für Shilla. Eigentlich rückten schon die Abendstunden näher und Shilla machte es sich, wie üblich, auf der Couch im Gnadenhof bequem. Widerstrebend verließ sie diese dann nach mehrmaligen Bitten um den Weg Richtung Rostock anzutreten, der ersten Station an einem Wochenende voller neuer Eindrücke und Reize. In Rostock eingetroffen, traf sie auf den Gassigeherhund Pajti, seinerseits eher ein Fellnasen-Einzelgänger, doch es klappte auf Anhieb und die beiden teilten sich zwar nicht direkt das Bettchen, aber immerhin die 2 Zimmerwohnung ohne Murren. Ohne langen Aufenthalt packten Anett und ich Shilla am Freitag ein, um die Reise Richtung Bonn anzutreten, wo uns die Mitgliederversammlung des Deutschen Tierschutzbundes erwartete. Ganze 7 Stunden Fahrt, die Shilla in der Form sicherlich zum ersten Mal erlebte und eins war klar, nicht zum letzten Mal an diesem Wochenende. Anfänglich siegte die Neugier und Shilla entschied sich, der Müdigkeit nicht nachzugeben. Das konnte kein Zustand von Dauer sein und so nickte sie doch irgendwann ein und verzauberte uns mit ihrem niedlichen Schnarchen. In Bonn angekommen, durften wir im luxuriösen Maritim Obdach finden. Herausforderungen stellten sich für Shilla genug. In erster Linie Menschen, wobei manch einer auf Shilla herab schaute und ihr ein dickes Lächeln schenkte, dann dieser gruselige Fahrstuhl mit der gläsernen Front, der lange Flur zum Zimmer, der später auch für kleine freudige Sprints genutzt wurde..und Shilla blieb gechillt. Noch spannender wurde es bei der Versammlung selbst, über 300 Leute, die hier und da aufstanden und die Hände zusammen warfen, sicherlich völlig unerklärlich für so eine kleine Fellnase, aber nach anfänglicher Skepsis, blieb Shilla, wie zu erwarten war, gechillt. Das eine oder andere Leckerli entspannte die Situation und wurde zu jeder Zeit gern angenommen. Auch alltägliche Reize wie das Straßenbahn fahren oder der Tierladen wurden ins Programm aufgenommen. Übung macht dabei natürlich den Meister, aber es ist abzusehen, dass auch das in Shilla’s Repertoire mit aufgenommen werden kann. Zuletzt ein paar Worte nach 3 Tagen Intensivzeit mit Madame. Neben ihrem Mut muss man einfach die Hingabe zu ihr anvertrauten Menschen hervorheben. Streicheleinheiten gehen bei Shilla über alles, wenn es nach ihr geht, gibt es kein Ende. Da muss man schon mal mit Bestimmtheit auf das Körbchen weisen, Danke Anett ;), damit sie zur Ruhe kommt. Das macht sie ohne Murren, auch wenn der eine oder andere letzte Versuch mit ihrem zauberhaften Hundeblick abgewehrt werden muss. Gut geht es unserer kleinen Shilla Maus. Ihre Behandlung ist nun abgeschlossen und endlich kann sie in ihr neues Leben starten. Aber will sie denn überhaupt? Sie sagt sich wohl: Hier will ich bleiben. Ihr misstrauischer Blick und ihr „Unterbiss“, der aussieht als wenn sie die Zähne zeigt, tragen nicht gerade dazu bei, das Interesse bei Besuchern für sie zu wecken. Leider weiß die kleine Maus ja nicht, dass die Leute ihr ein schönes Zuhause geben möchten. Und dabei würde sie dort so viel mehr verwöhnt werden können als bei uns. Na vielleicht lässt sich ja mal jemand nicht von dem „Theater“ abschrecken….Denn die Kleine ist soooo kuschelig, verschmust und hört gut, so dass sie auch ohne Leine laufen darf. Aber seht selbst: Sie genießt die Gassirunden, den Besuch am kleinen Teich und besonders das Kuscheln mit den ihr vertrauten Menschen. Und ein kleiner Tipp: da die Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, ist so ein kleines Leckerchen in der Tasche bestimmt nicht verkehrt. Die kleine Maus hat sich gut bei uns eingelebt. Am Morgen weckt sie uns mit ihrem kalten Näschen und möchte natürlich sofort gestreichelt werden. Voller Freude springt sie ins Bett, kullert sich auf den Rücke und dann muss kräftig das Bäuchlein gekrault werden. Leider ist die Konkurrenz sehr groß und man hat Mühe, dass jede Fellnase, die „Guten Morgen“ sagen will, wenigstens EINE Streicheleinheit bekommt. Aber Shilla sieht das entspannt und fröhlich geht es dann raus zur Morgenrunde. Das Jagen der Katzen hat sie sich schnell abgewöhnt und ist froh, wenn sich die Haustür schnell wieder öffnet. Denn heißt es doch: FUTTER! Sie ist schon ein wenig verfressen und ihre Portionen müssen gut abgemessen sein, hat sie doch ein wenig zu viel Winterspeck mit sich herumzutragen. Da bei einer Blutuntersuchung Herzwürmer festgestellt wurden, muss nunmehr eine für ihren Organismus sehr belastende Behandlung erfolgen. Das bedeutet erstmal keine großen Gassirunden mehr und vor allem Ruhe! Wir hoffen, dass die Behandlung gut anschlägt und die kleine Maus bald wieder top fit sein wird. Shilla ist die „Mutter“ unserer Hündin Mala. Nachdem alle Welpen von Shilla vermittelt worden waren, musste sie in einen anderen Zwinger umziehen, um Platz für eine neue Hundefamilie zu schaffen. Leider brachte das der kleinen Maus kein Glück und die Narben auf ihrem Rücken zeugen noch heute davon, dass sie dort ein Mobbingopfer wurde. Glücklicherweise hat sie die Angriffe überlebt, doch man wusste nicht so recht wohin mit der kleinen Hündin, waren doch alle Tierheimzwinger überfüllt. Man fragte bei uns an, ob es für Mala besser wäre, zusammen mit ihrer Mutter, bei uns zu leben. Vielleicht gewöhnt sie sich dann schneller an menschliche Gesellschaft, da Shilla ja eine sehr verschmuste und fröhliche Hundedame ist. Schnell hat sich die Mama bei uns eingelebt und das Laufen an der Leine gelernt. Fröhlich erkundet sie den Wald und ist mit ihrer kleinen Nase immer in irgendwelchen Mäuselöchern zu finden. Offensichtlich steckt in der jungen Dame ein kleiner Jagdhund und gern rennt sie schon mal den Katzen hinterher. Es wäre wohl nicht gut, wenn in ihrem eigenen Zuhause Katzen oder Kleintiere leben würden. Aber Training ist ja bekanntlich alles und so werden wir natürlich auch an diesem „Problemchen“ mit ihr arbeiten.

Jack ♂
Akita-Mix
· Ich bin Jack, ein Akita Inu Mix Rüde. Ich wurde in der Nähe des Tierheims auf der Straße „aufgegriffen“ und in das Tierheim gebracht. Auch ich wurde einige Male in den Medien als Fundtier vorgestellt. Niemand hat sich gemeldet oder mal nachgefragt. Eigentlich schon verwunderlich, weil es doch auffallen müsste, wenn ich nicht mehr „da“ bin. Daraus könnte ich schließen, dass ich wohl nicht vermisst werde, dass es meinem/r Besitzer/in egal ist, ob ich da bin oder nicht, dass … : viel Platz für Spekulationen. Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich hier gelandet bin. Ich habe einige Zeit gebraucht, mich hier einzuleben. Und jetzt ist es so, dass ich mich recht wohlfühle: hier kann „hund“ es aushalten. Weil ich normalerweise gut mit meinen Artgenossinnen und Artgenossen auskommen, darf ich oft mit denen frei auf dem Vorplatz des Tierheims herumlaufen. Klar, Besucherinnen und Besucher sind zuerst skeptisch, wenn sie mich sehen. Aber das legt sich schnell. Ich bin umgänglich, gelassen, …. . Obwohl ich, wie bereits erwähnt, mich hier wohlfühle, würde ich mich trotzdem freuen, wenn ich ein „Zuhause“, eine dauerhafte Bleibe finden würde. Ich bin gerne auf ruhige, ausgedehnte Touren in der Natur unterwegs. Begegnungen mit Artgenossinnen und Artgenossen bereiten, natürlich auch abhängig von meinem Gegenüber, keine Probleme. Ebenso gibt es mit Joggerinnen und Joggern, mit Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern keinen Stress. Komm doch mal während der Besuchszeiten vorbei und besuche mich. Nach dem ersten Kennenlernen gibt es sicher die Möglichkeit eine Runde in der Umgebung des Tierheims zu machen. So könntest Du Dir selbst ein Bild von mir machen. Viele Male besser als hier noch das eine oder andere über mich zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn Du bei mir vorbeischauen würdest.








