Hunde in Thüringen adoptieren
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10195 Hunde gefunden
Fluffy ♀
Dackel, Jack Russell Terrier
Fluffy ist eine unkastrierte Dackel-Jack Russel-Mix Hündin und wurde am 20.03.2021 geboren. Sie kam zu uns, da der Besitzer mit der Versorgung seiner Tiere überfordert war. Derzeit wiegt Fluffy 10,1 kg bei einer Schulterhöhe von 35 cm. Da Fluffy bisher noch nicht viel kennengelernt hat, ist sie anfangs sehr schüchtern bis ängstlich, bei lauten Geräuschen kann sie panisch reagieren. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit entpuppt sie sich bei ihren Bezugspersonen als zutrauliche, verschmuste, verspielte und menschenbezogene Hündin. Fremde Menschen mag Fluffy nicht, bei Artgenossen entscheidet sie nach Sympathie. Ob sie mit Katzen und Kleintieren auskommt, wissen wir nicht, vermuten jedoch nicht. Wir wünschen uns für die sportliche Hündin ein ruhiges Zuhause ohne Kinder, bei einem hundeerfahrenen Menschen, der Fluffy das Hunde 1x1 beibringt und ihr die Welt zeigt. Der Besuch einer Hundeschule wird empfohlen. Unsere Tiervermittlung findet derzeit ausschließlich telefonisch bzw. nach Terminvereinbarung statt. Wenden Sie sich bitte zu den Vermittlungszeiten (13:00-16:00 Uhr) an unsere Tierpfleger. Die jeweilige Telefonnummer entnehmen Sie bitte den Steckbriefen.
Shakil ♂
Mix
Unser Shakil ist ein kastrierter Mischlingsrüde aus der Türkei, der am 01.07.2020 geboren wurde. Er wurde bei uns abgegeben, da er sich nicht mehr mit den weiteren Hunden des Vorbesitzers vertragen hat. Shakil wiegt aktuell 30 kg und hat eine Schulterhöhe von 62 cm. Der Name passt perfekt zu dem zutraulichen Rüden mit dem sonnigen Gemüt, denn Shakil bedeutet „hübsch“, und das ist er zweifelslos. Er ist ein sehr aufgeschlossener, aber auch fordernder Jungspund, der noch nicht gelernt hat mit Frust umzugehen. Beim Kontakt mit anderen Hunden versucht er seine Artgenossen zu dominieren. Er geht dabei sogar so weit, seine Bezugsperson von den anderen Hunden abzuschirmen. Wir empfehlen daher den Besuch einer guten Hundeschule. Für den verschmusten Shakil suchen wir Hundemenschen, die schnell erkennen, wenn er mit Situationen überfordert ist, ihm Rückhalt geben und ihn konsequent führen. Shakil kam ursprünglich aus der Türkei und hatte dort wohl einen Autounfall, der leider nicht ausreichend medizinisch versorgt wurde. Shakil hat nun ein neues Hüftgelenk bekommen, mit dem er sehr gut zurechtkommt. Ob die andere Seite auch operiert werden muss, entscheidet sich noch. Wir vermitteln ihn nur in ein ebenerdiges Zuhause. Weitere Informationen dazu erhalten sie bei unseren Hundepflegern. Unsere Tiervermittlung findet derzeit ausschließlich telefonisch bzw. nach Terminvereinbarung statt. Wenden Sie sich bitte zu den Vermittlungszeiten (13:00-16:00 Uhr) an unsere Tierpfleger. Die jeweilige Telefonnummer entnehmen Sie bitte den Steckbriefen.

Vicky ♀
Mix
Vicky sucht auch wie ihre Schwester (konnte bereits vermittelt werden) ein neues Zuhause, wo eine Hundeerfahrung vorhanden sein sollte. Sie wächst mit anderen Hunden sowie Katzen auf und ist für ihr Alter natürlich noch verspielt.
Nika ♀
Mix
Bei Interesse oder Fragen zu der Hündin dürfen Sie uns gern eine Mail schreiben an Tierheim@Tierheim-Lahr.de Nika ist eine ca. 2 Jahre alte Mischlingshündin, die vor einigen Wochen ohne Halter im Europapark aufgefunden wurde (bitte keine neuen Diskussionen über Hunde im Europa-Park an dieser Stelle. Wer sich darüber austauschen möchte, darf gern den ursprünglichen Beitrag nutzen) Nika ist eine sehr scheue Hündin. Von sich aus sucht sie bisher keinen Kontakt zu Menschen, duckt sich weg und versucht auszuweichen. In den ersten zwei Wochen war sie nicht mal in der Lage Blickkontakt aufzubauen, schien entrückt in einer eigenen Welt. damit sie Kontakt zu Menschen hat, ohne bedrängt zu werden. Und dann wurden langsam Rituale aufgebaut, um ihr Sicherheit zu geben und ihr die Möglichkeit zu geben langsam in eine Interaktion mit uns zu kommen. Inzwischen ist Nika uns gegenüber recht entspannt und schaut das Personal neugierig an, wenn wir den Raum betreten. Ihr Lieblingsplatz ist aber immer unter einem Tisch in einer Ecke, damit sie sie sich rundum geschützt fühlt. Erkundungstouren macht sie bisher noch nicht. Sie lässt sich problemlos an ihrer Hausleine führen, kennt die Wege auf die Ausläufe. Anfangs war auch dort jedes Geräusch, jeder vorbeifliegende Vogel, jede Bewegung der Bäume ein Grund für Nika um zusammen zu zucken. Sie war davon und von der Hausleine so irritiert, dass sie sich anfangs gar nicht lösen konnte. Inzwischen kann sie ihre Zeit im Freien auch etwas genießen. Für Nika sollte daher ein gut eingezäunter Garten vorhanden sein. Nika lässt sich inzwischen auch ein Geschirr anziehen, sie wurde tierärztlich untersucht und natürlich auch geimpft. Wir haben diese Art Berührungen langsam aufgebaut und sie erträgt sie. Aber sie friert dabei ein, sie genießt es definitiv nicht angefasst zu werden, auch nicht leichtes Streicheln mit dem Handrücken. Die ersten Spaziergänge haben sie sehr gestresst, mehr als ein paar Minuten sind noch nicht drin. Sie kann schnüffeln und löst sich, aber im Geschirr an der Leine zu laufen scheint sie auch nicht gewöhnt zu sein. Nika hat mit Sicherheit Entwicklungspotenzial. Wie groß dieses Potenzial ist, lässt sich aber nicht sagen. Nika braucht Menschen, die Hunde lesen können und ein gutes Gespür haben. Menschen, die bereit sind, Nika in ihrer Entwicklung zu fördern, aber auch ihre Grenzen zu respektieren, auch wenn ihr eigenes Bedürfnis eigentlich ein anderes wäre. Bspw. bezüglich des Körperkontakts. Natürlich muss Nika diesen bis zu einem gewissen Grad tolerieren, schon allein wegen der Notwendigkeit von tierärztlichen Untersuchungen. Ob Nika aber irgendwann von sich aus Körperkontakt und Streicheleinheiten möchte ist durchaus fraglich. Und das muss Mensch respektieren, auch wenn man es sich verständlicherweise anders wünscht. Nika braucht verlässliche Rituale, die ihr Erwartungssicherheit und Halt im Alltag geben. Ein turbulenter Haushalt mit Kindern ist sicher nichts für sie. Auch wird Nika aller Wahrscheinlichkeit nie ein Hund sein, den man überall mit hinnehmen kann. Sie wird sicher irgendwann entspannt an der Leine laufen und Spaziergänge genießen, aber ihre Menschen überall im Alltag zu begleiten wird ihr nicht möglich sein. Auch ein Freilauf ohne Leine ist erstmal völlig illusorisch. Bei uns versucht Nika stubenrein zu sein und zeigt uns an, wenn sie raus muss. Leider hat sie sich bei Unfällen, wenn die Zeit doch zu lang war, aber auch schonmal ein Polstermöbel als Toilette auserkoren und wir können nicht vorhersagen, wie sie sich in einem Haushalt diesbezüglich verhalten würde. Gegenüber Artgenossen ist Nikas Verhalten sehr ambivalent. Auf den Ausläufen ignoriert sie andere Hunde meist und zeigt kein wirkliches Interesse daran, mit diesen zu interagieren. In ihrem Sicherheitsbereich reicht ihr Verhalten von Drohen bis zu aktivem Abwehrverhalten, wenn ihr der Abstand zu gering wird. Normalerweise tut eine gut sozialisierte Hundegruppe solch unsicheren Hunden wie Nika sehr gut. Ob das bei ihr eine Option wäre, können wir noch nicht abschließend sagen und hängt wahrscheinlich stark von den anderen Hunden, der Erfahrung und Ruhe des Halters und vom Setting ab. Auch ihr Verhalten gegenüber Katzen können wir noch nicht wirklich beurteilen. Draußen scheinen sie die Tiere nicht sonderlich zu interessieren. Wir können aber nicht sagen, ob sie nicht doch ihren Jagdtrieb wecken würden. Wer sich für Nika interessiert, muss also eine Menge Geduld mitbringen. Zum Einen ist ein Kennenlernen im Tierheim definitiv nicht mit zwei oder drei Besuchen erledigt. Zum Anderen muss man in der Lage sein seine eigenen Bedürfnisse, die man verständlicherweise bei der Adoption eines Hundes hat, hintenan stellen können. Möglicherweise werden diese Bedürfnisse irgendwann erfüllt, aber wenn nicht, muss auch das in Ordnung sein. Und jetzt werden wir uns unbeliebt machen, aber da wir immer wieder mit solchen Aussagen konfrontiert werden, müssen wir es einfach klar und deutlich sagen: Nein, es wird nicht alles gut, wenn man Nika aus dem Tierheim „rettet“. Sie wird sich sicher über ein eigenes Zuhause freuen, so soll es ja auch sein! Aber sie wird nicht aus reiner Dankbarkeit völlig ihre Persönlichkeit ändern und von einem Tag auf den anderen zu einem zutraulichen, verschmusten Hund werden. Es ist völlig in Ordnung, sich solche Dinge von einer Mensch-Hunde-Beziehung zu wünschen, wir genießen das ja auch! Aber es ist nicht sicher, dass Nika ein solcher Hund werden kann, und damit muss man umgehen können.







