Hunde in Hessen adoptieren
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10195 Hunde gefunden

Spot
Dackel, English Pointer
Spot kann leider nicht länger in seinem jetzigen zu Hause bleiben, da er den dort lebenden Dackel-Mix inzwischen mehrfach verletzt hat. Menschen gegenüber ist Spot ein sehr freundlicher Hund, auch mit Kindern ist er kompatibel. Diese sollten allerdings schon im Teenageralter sein, da es ihm sonst zu viel Trubel ist. Spot möchte seine Menschen im neuen zu Hause nicht teilen. Er wird schnell eifersüchtig, wenn sich andere Hunde seinen Menschen nähern, deshalb wird ein Haushalt gesucht, wo er als Einzelhund leben darf. Bei Hundebegegnungen reagiert er sehr unsicher und benötigt eine klare Führung durch den Besitzer, der ihm die nötige Sicherheit vermittelt, um mit solchen Situationen umzugehen. Die Grundkommandos beherrscht er gut, auch kann er nach etwas Eingewöhnungszeit alleine bleiben. Unterwegs ist Spot ein sehr agiler Hund, der gerne lange spazieren geht oder am Fahrrad mit läuft. Kontakt: Jennifer Takacs – 017631222122 oder 01794364093

Mo
Dackel-Mix
Mo kam ursprünglich als Fundhund ins Tierheim. Bislang scheiterten bereits 3 Vermittlungen, weil man ihn durch sein niedliches Aussehen nicht ernst genommen hat und es jedes Mal erneut schwere Beißvorfälle gab. Im Tierheim zeigt er sich recht unauffällig, da er die Regeln und Grenzen bei uns kennt und erst zu Hause, bei entsprechend neuen Leuten, austestet, ob diese noch gelten. Man sollte sich von diesem ersten Eindruck daher nicht täuschen lassen. Mo neigt dazu im häuslichen Umfeld das Ruder zu übernehmen und eigenständig Entscheidungen zu treffen, wenn er seine Besitzer dazu nicht in der Lage sieht. So meldet er jedes Klopfen und Klingeln an der Haustür und greift Besuch, egal ob bekannt oder unbekannt, an, sobald dieser die Türschwelle übertritt. Dabei scheut Mo sich nicht, seine 42 Argumente sehr vehement einzusetzen, um seine Ziele zu erreichen. Auch verteidigt er Ressourcen wie Futter, Spielzeug und erhöhte Plätze gegen seine Besitzer. Lässt man ihn, nimmt er blitzschnell Sofas und Betten in Beschlag und Jeder, der sich diesen nähert, wird gebissen. Dabei lässt er Dackeltypisch auch nicht so schnell wieder ab. Hier sind dringend Konsequenz und Management gefragt. Mo sollte, gerade in der Anfangszeit, nichts dürfen und ganz klare Regeln und Grenzen bekommen. Setzt man diese nur halbherzig durch oder wirkt unsicher, nutzt Mo jede Lücke aus, um seinen Standpunkt klar zu machen. Korrekt geführt ist Mo ein sehr lernfähiger Begleiter, der gerne ausgiebig spazieren geht. Mo ist mit fast allen Artgenossen gut verträglich. Die Grundkommandos beherrscht er, auch läuft er ordentlich und problemlos an der Leine. Allerdings kommt es auch hier wieder auf den Menschen an. Tritt man nicht souverän genug auf, neigt er dazu, an der Leine zu ziehen und andere Hunde lautstark anzupöbeln. Man muss Mo die nötige Sicherheit vermitteln, dass er nichts eigenständig klären muss und sich voll und ganz auf seine Halter verlassen kann. Für Mo werden Menschen gesucht, die bereits Erfahrung mit verhaltensauffälligen und potenziell gefährlichen Hunden haben und sich nicht davor scheuen, ihn auch zukünftig situativ mit einem Maulkorb abzusichern, um Verletzungen zu vermeiden. Er ist an das Tragen eines Maulkorbs gewöhnt. Kinder dürfen auf keinen Fall im Haushalt leben.

Gandalf ♀
Irish Red Setter
Gandalf wurde aus schlechter Haltung beschlagnahmt und sucht nun ein neues Zuhause. Was die Grunderziehung angeht, hat der imposante Rüde noch einiges an Nachholbedarf. Zumeist empfindet er den Menschen am anderen Ende der Leine als dekoratives Anhängsel, auf dessen Meinung er wenig gibt. An der Leinenführigkeit hapert es noch sehr und auch die Grundkommandos beherrscht er eher schlecht als recht, was vor allem daran liegt, dass alles andere interessanter ist als der Mensch. Mit konsequentem Training kann man mit ihm aber noch viel erreichen. Mit anderen Hunden hat er offenbar noch nicht viel Übung. Mit souveränen Hündinnen kommt er gut zurecht; sind sie aber kleiner und schüchtern, verfällt er schnell ins Mobben. Rüden mag Gandalf gar nicht. Aufgrund seines starken Jagdtriebes sollten weder Katzen noch Kleintiere im neuen Zuhause sein. Alleine bleiben kann Gandalf sehr wahrscheinlich nicht, im Tierheim jault er im Zwinger ausdauernd, wenn niemand in der Nähe ist. Es sollte im neuen Zuhause in der Anfangszeit immer jemand Zeit für ihn haben oder ihn mitnehmen können.

Balou ♂
Labrador Retriever-Mix
Balou hatte leider noch kein Glück eine liebevolle Familie zu finden! Dabei ist Balou ein richtig tolles, aufgewecktes und neugieriges Kerlchen, das sich unter Anleitung seiner Menschen zu einem treuen Weggefährten entwickeln kann. Balou hatte leider keinen einfachen Start ins Leben. Als Welpe war er bereits auf sich allein gestellt und musste sich selbst durchkämpfen. Diese Zeit hat Balou natürlich besonders geprägt. Er zeigt sich zeitweise unsicher und neigt dann auch schon mal zu offensivem Verhalten. Mit dem richtigen Training kann man Balou jedoch gut lenken. Hier sind seine neuen Menschen ganz besonders gefragt, ihm den richtigen Weg zu zeigen. Gegenüber Menschen, denen Balou vertraut, zeigt er sich sehr aufgeschlossen und sucht von sich aus den Kontakt. Er genießt die gemeinsame Zeit sichtlich. Balou braucht hundeerfahrene, sichere Menschen, die ihm ihre volle Aufmerksamkeit zukommen lassen können, ihn souverän führen und weiterhin mit ihm trainieren. Aufgrund der Fehlstellung seiner Hinterläufe sollte sein neues Zuhause ebenerdig gelegen sein. Andere Tiere sollen sich dort nicht befinden. Kinder im Haushalt müssen bereits im jugendlichen Alter sein.

Freddy
Pudel
Freddy wurde unvorbereitet angeschafft und dann abgegeben, als er anfing, seine rassetypischen Verhaltensweisen zu zeigen. Als Schafpudel ist Freddy nämlich ein waschechter Arbeitshund, der ursprünglich dazu gezüchtet wurde, größtenteils selbständig an der Herde zu arbeiten und daher nicht geeignet ist, auf einem Sofa zu faulenzen. Bereits jetzt zeigt er einen sehr starken Hütetrieb und verfällt bei mangelnder Führung auf den Gedanken, seine Menschen bei Missfallen maßregeln zu müssen. Leider ist Freddy offenbar völlig isoliert aufgewachsen und hat rein gar keine Umwelteindrücke kennen gelernt. Er reagiert also auf die meisten Reize mit Unsicherheit und Überforderung; sieht er keinen Ausweg mehr, geht er durchaus auch mal zur Attacke über. Andere Hunde hat Freddy erst im Tierheim kennen gelernt. Er ist hier sehr unterwürfig und beschwichtigend, was manche Hunde als sehr störend empfinden. Mit wenigen einzelnen Hunden versucht er mittlerweile auch, zu spielen. Ein absolut souveräner Ersthund, der ihn anleitet, wäre im Haushalt wünschenswert. Freddys neue Halter sollten sich zwingend eingehend mit der Rasse beschäftigt haben oder besser noch bereits Erfahrungen gesammelt haben und bereit sein, Freddy intensiv auszulasten. Da er nicht nur rassetypisch recht schwierig zu händeln ist, sondern auch noch weitere Baustellen mitbringt, ist er absolut nicht für Hundeanfänger geeignet.






