Rüden in Baden-Württemberg adoptieren
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5343 Hunde gefunden

Auf seiner derzeitigen Pflegestelle lebt Eddie im Familienverbund (OHNE Kinder) mit drei weiteren Hunden. Solange er weiß, wo genau sein Platz in der Gruppe ist, klappt auch mit den anderen Hunden alles gut und er akzeptiert deren Grenzen. Schwieriger wird das, wenn das soziale Verhältnis zu seiner Bezugsperson fehlgeknüpft ist, dann darf kein anderer Hund mehr an seine Bezugsperson ran. Er muss konsequent seinen Platz in der Beziehung zugewiesen bekommen, um zu vermeiden das er alles andere abschirmen möchte. Er braucht ganz sicher kein „och du armer, warst im Tierheim, ich vergöttere und verwöhne dich“. Eddie wäre durchaus als Zweithund geeignet, solange der andere Hund schon „gut“ und souverän ist. Denn Eddie bedeutet vorallem in der ersten Zeit Arbeit genug, da braucht man nicht um den heißen Brei reden. Im Gegenzug bekommt man aber einen sehr loyalen Begleiter, der einem nichts krumm nimmt, dem man aber immer so zwei Schritte voraus sein muss. In voraussehbaren Situationen fällt es ihm immernoch schwer, Frust zu ertragen und das kriegt man dann auch handfest zu spüren. Ihm fehlt auf seiner Pflegestelle auf jeden Fall die kognitive Auslastung in dem Maße wie er es eigentlich brauchen würde. Körpersprachliches Arbeiten mit ihm funktioniert super, er hat große Freude daran seinem Menschen zu gefallen und mit ihm neue Abenteuer zu erleben. Fremde Menschen hingegen braucht Eddie nicht, Besuch zu empfangen ist mit ihm leider ein heikles Unterfangen und wird wohl immer einiges an Management von seinen Menschen verlangen. Er hat auf jeden Fall eine territoriale Motivation im aggressiven Bereich, es kann auch passieren das der Besuch erst okay ist, die Situation sich ändert, und plötzlich dieselbe Person nicht mehr okay ist. Auch draußen „duldet“ er höchstens fremde Menschen in seinem Nahbereich bzw. im Nahbereich seines Menschen. Das jagen von Joggern und Fahrrädern hat er mittlerweile hier bei uns abgelegt, kann aber im neuen Umfeld durchaus nochmal auftreten. Auch sportliche Aktivitäten wie joggen und Fahrradfahren macht er gerne mit, braucht aber zu Beginn klare Ansagen, dass er niemanden zu maßregeln oder körperlich einzugrenzen hat. Mantrailing Erfahrung hat er auch, dass bereitet ihm auch wahnsinnig Freude und er ist mit Eifer bei der Sache. Er sucht Menschen die ihn in die zweite Reihe stellen können und aktiv mit ihm sein wollen, sowohl körperlich als auch geistig. Er benötigt ein gesundes Mittelmaß von allem, wenn die Aufmerksamkeit die auf ihn gerichtet wird wiederum zu groß wird, neigt er dazu seine Menschen garnicht mehr aus den Augen lassen zu können, was zum Beispiel das Alleinebleiben wieder erschweren würde, woran wir viel geübt haben und es schon deutlich besser geworden ist. Wenn man ihn in einem gewissen Rahmen so annimmt, wie er ist, ist er der treuste Hund, sehr gehorsam und gewillt an der Seite des Menschen zu stehen und durch dick und dünn mit ihm zu gehen. Trotzdem, da möchten wir keinem was vormachen, wird Eddie nie ein komplett einfacher Hund sein, der einfach so mitläuft. Der Maulkorb ist sein stetiger Begleiter und stört ihn überhaupt nicht, ein weiteres Training versteht sich sicher von selbst. Die Hundetrainer, die meine Bezugspflegerin bei der Arbeit mit mir anleiten, beschreiben mich so: Eddie ist ein junger X-Herder, der eine vollkommen rassetypische Mischung aus Reaktivität, enorm hoher Lernbereitschaft, Will-To-Please, Schnelligkeit, Aggressionspotential und einer eher geringen Frustrationstoleranz besitzt. Seine Impulskontrolle war kaum wahrnehmbar. Leider wurde Eddie nie dazu angeleitet diese eigentlich gesunde, typische Mischung sozialadäquat zu sortieren und hat in seinem Leben bislang leider auch keine gesunden Grenzen kennenlernen dürfen. Deshalb ist Eddie nicht nur sehr schnell von jeglichen noch so geringen Außenreizen gestresst. Weil er keine Lösung kennengelernt hat, wie man aus diesen Stressmomenten herauskommen kann, ist Eddie genauso schnell sehr frustriert. Sein Frust führte leider in der Vergangenheit immer wieder zu heftigen Übersprungsreaktionen im aggressiven Bereich. Je nachdem, wie frustriert Eddie gerade ist, macht er seinem Frust sehr handfest Luft. Von offensivem Drohen, über Schnappen bis hin zu Beißversuchen in Verletzungsabsicht zeigte Eddie das gesamte Repertoire. Rassetypisch ist Eddie dabei blitzschnell, die Übergänge nur für rasseerfahrene Menschen erkennbar. Wir arbeiten mit ihm über positive Verstärkung mit negativer Abgrenzung daran, dass er lernt nur durch ruhiges, bedachtes Verhalten ans Ziel zu kommen. Eddie lernt, dass die Lösung für jedes seiner Probleme und Sorgen von seiner Bezugsperson gelöst werden kann, wenn er sich an „seinen“ Menschen wendet und seine nächsten Optionen bei diesem abfragt. Wir haben schon viel erreicht: Eddies Übersprungspitzen werden seltener, ein konditioniertes Abbruchsignal hat dazu geführt, dass er auch im Stress beginnt kontrollierbarer zu werden. Sein Vertrauen in die Kompetenz „seines“ Menschen wächst täglich und so erfährt Eddie auch jeden Tag etwas mehr, dass Zeit mit „seinem“ Menschen richtig Spaß machen kann. Eddie hat sich bei seiner Bezugspflegerin zu einem echten „Schmusekater“ entwickelt. Eddie lernt schnell und gut. Wir sind zuversichtlich, dass sich Eddie mit weiterem verhaltenstherapeutischen Training zu einem alltagstauglichen Hund entwickeln kann, der seinem Menschen ein Hundeleben lang sehr viel Freude bereiten wird. Das ideale Zu Hause für Eddie wären Menschen, die Rasseerfahrung mitbringen und den Mix der Charaktereigenschaften zu schätzen aber auch zu händeln wissen. Eddie braucht Menschen mit Führungskompetenz, die aber daraus bestehen sollte, ihm weiter zu zeigen, dass das Leben schön ist aber ihm auch klarmachen, dass man sich dafür an Grenzen halten muss, die unumstößlich sind. Außerdem sollten seine neuen Menschen unbedingt im Alltag eher ein entspanntes, ruhiges Leben führen, das Eddie sichere, wiederkehrende Rituale gibt, an denen er sich orientieren kann. Trotz seiner noch vorhandenen Verhaltensauffälligkeiten braucht Eddie neben körperlicher Bewegung dringend auch echte, anstrengende Arbeit auf einem für diese Rasse typischen Level! Diese muss ihm aber unbedingt auch vertrauensvoll positiv orientiert vermittelt werden. Die sprichwörtliche Brechstange würde bei Eddie unweigerlich zum Rückfall in alte (unerwünschte) Verhaltensweisen führen. Bei aller Beschäftigung sind lange Entspannungsphasen für Eddie unerlässlich. Mantrailing, Fährtenarbeit, Obedience, Geruchsdifferenzierung, THS, Objektsuche… All das auf höherem Niveau würde Eddie sicher Spaß machen. Auch gezielte Beutearbeit für nicht prüfungsambitionierte Menschen wäre gut für Eddie, sofern diese nach der oben genannten Philosophie modern vermittelt wird. Agility wäre weniger zielführend, weil Hunde wie Eddie dazu neigen würden, sich im Parcours schnell emotional aufzuheizen.

Timo ♂
Beagle-Mix
Timo kam nach drei Jahren der Vermittlung zu uns zurück. Egal, wie sehr sich alle hier um ihn bemühen, er leidet hier sehr. Eigentlich möchte er überall dabei sein, was natürlich nicht möglich ist. Wenn „sein“ Mensch keine Unsicherheit zeigt, ist er draußen unauffällig, ansonsten kann er auch mal pöbeln. Man muss ihm schon einen klaren Rahmen stecken, in dem er sich "bewegen darf", sonst gibt er nachher noch den Ton an und die Anstrengung würden wir ihm gerne ersparen. Er braucht sowohl Auslastung wie auch Entspannung. Seine Ressourcen sind ihm sehr wichtig, daher solltet ihr sicher und souverän auftreten. In seinem Zuhause sollten deswegen keine Kinder sein. Timo war auch schon zweimal probewohnen in einem neuen Zuhause, da hat er aber wohl seine neuen Leute angegriffen als sie ihm den Mantel ausziehen wollten,bei der Futtergabe und leider auch den Besuch fand er nicht super was er deutlich gezeigt hat... Eigentlich ist er schon eher der zartbeseitete, trotzdem weiß er genau was er will und wünscht sich jemanden der ihn "lesen" kann und ihn versteht. Wenn ihr euch dann einmal ihm gegenüber "aufgestellt" habt ist er sehr verschmust und genießt eure Nähe auch sehr, weil eigentlich will er ja ganz eng bei euch sein. Hier im Tierheim kommen die Pfleger gut mit ihm zurecht, dass beweist ja das er es eigentlich kann, aber es muss ihm die richtige Anleitung gegeben werden. Wenn Du Dich an Timos Seite siehst, dann bitte melde Dich!

Bobby ♂
Bichon Frisé-Mix
· Ich bin Bobby, ein Bichon Frisé Mix Rüde. Ich wurde in das Tierheim abgegeben. Warum ich abgegeben wurde, weiß ich nicht. Ich habe wohl nicht (mehr) im Lebenskonzept meines/meiner Besitzers/in gepasst. Und dann geht es, wie so oft, Richtung Tierheim. Hier habe ich es richtig gut getroffen. Weil ich mit meinen Artgenossen gut auskomme, darf oft frei auf dem Vorplatz des Tierheims herumlaufen. Da werden alle Besucher/innen, nicht nur von mir, herzlich begrüßt. Möglicherweise treffe ich bei so einer Gelegenheit meine zukünftige Begleitung. Wie bereits erwähnt, komme ich gut mit meinen Artgenossen aus. Mit dem Alleinsein habe ich, solang es sich in Grenzen hält, was eine Selbstverständlichkeit sein sollte, keine Probleme. Und gegen eine Autofahrt habe ich nichts einzuwenden. Auch mit Kindern gibt es, wie auch mit Joggern/innen, Fahrradfahrern/innen und Co., keinerlei Probleme. Ich bin gerne in der Natur unterwegs: da gibt es viel zu entdecken. Kurz: Ich bin ein recht unproblematischer Geselle. Es hat sich längst herumgesprochen, dass Hunde in meiner Größe schnell ein neues Zuhause finden. Deswegen bin ich zuversichtlich, dass ich bald ausziehen kann. Ich würde mich freuen, wenn Du mich im Tierheim besuchen, auf einer Runde in der Umgebung des Tierheims mitnehmen, würdest. So könnten wir uns kennenlernen. Und das Wichtigste: Du könntest Dir selbst ein Bild von mir machen. Und was sich daraus ergibt, werden wir dann schon sehen. Also dann: bis bald!

Eddi ♂
Yorkshire Terrier
Eddi ist eine ganz bezaubernde Persönlichkeit, die mit Artgenossen, Katzen und Kleintieren wunderbar klarkommt. Er ist sehr menschenbezogen, anhänglich und verschmust. Eddi ist absolut unkompliziert und möchte am liebsten überall einfach nur dabei sein. Man kann ihn auch gut ins Büro mitnehmen, er verzaubert alle im Nu. Eddi kann nicht alleine zuhause bleiben, es reicht ihm aber ein netter Artgenosse, dann ist die Welt wieder für ihn in Ordnung. Auf der Pflegestelle lebt er mit anderen Hunden und Katzen zusammen. Eine kleine „Macke“ hat Eddi allerdings: Er markiert im Haus/in der Wohnung. Daher trägt er jetzt auf der Pflegestelle eine Windel und hat damit auch überhaupt keine Probleme. Wir können uns für Eddi sehr gut ein Zuhause als Zweithund zusammen mit einer Hündin vorstellen. Er geht noch gerne Spazieren, findet nasse Wiesen aber nicht toll. Wir suchen für Eddi Menschen, die sich mit seiner Macke arrangieren können und ihm ein Zuhause auf Lebenszeit bieten.
Sancho ♂
Mix
ich bin der Sancho. Nachdem ich sehr oft auf der Homepage angeklickt wurde, aber keiner ins Tierheim gekommen ist um mich näher kennenzulernen, muss ich mich jetzt selber mal vorstellen: Ich bin ein ganz lieber junger Rüde, eine echte Schmusebacke. Gerne bin ich mit Menschen zusammen und liebe auch Kinder. Deshalb könnte ich mich sehr gut als Familienhund vorstellen. Ich werde auch nicht mehr wesentlich wachsen und auf den Bildern sind auch meine kurzen Beinchen gut erkennbar. Ich bin einfach etwas tiefergelegt, aber das macht doch nichts. Manche Leute lieben das sogar. Daher wäre ein ebenerdiges Zuhause mit einem Garten total super für mich. So große Gassirunden sind gar nicht so mein Ding, aber ich bin trotzdem sehr an allem interessiert und aufmerksam. Heute hatte ich meine helle Freude, an der langen Laufleine herum zu flitzen. Da hat doch glatt jemand behauptet, ich wäre ein kleiner Lumpi. Na ja, vielleicht stimmt es ja auch. Also wer möchte mich als erster gerne näher kennenlernen? Kommt doch einfach mal zu den Öffnungszeiten vorbei.

Dexter ♂
Belgischer Schäferhund
Dexter kam als Abgabehund zu uns. Er brauchte eine kurze Zeit um sich einzugewöhnen , mittlerweile kennt er die Abläufe im Tierheim und findet sich recht gut zurecht. Zu seinen Bezugspersonen ist Dexter freundlich, verspielt und kuschelt gerne. Allerdings benötigt er klare und sichere Menschen, die ihn souverän führen . Hat er diese Menschen nicht, fühlt er sich in der Zuständigkeit. Dann fängt er an , eigene Entscheidungen zu treffen und seine Menschen zu beschützen. Fremden Personen gegenüber ist er anfangs skeptisch und verbellt diese. Sollten die Personen distanzlos werden kann es auch sein das er schnappt. Nach kurzer Kennenlernphase ist er freundlich und aufgeschlossen. Dexter ist an den Maulkorb gewöhnt und sollte diesen auch bei Spaziergängen und erst Begegnungen tragen. Dexter sucht Rassekundige , souveräne Menschen . Wenn Sie Interesse an einem unserer Hunde haben füllen Sie bitte den Interessentenbogen aus und senden ihn per Email uns zu. Das Mitarbeiter Team meldet sich dann bei Ihnen.

Hugo ♂
Unbekannt
Hugo ist ein freundlicher und aufgeschlossener Rüde. Er ist gerne aktiv, spazieren gehen und im Freilauf toben findet er klasse. Hugo findet erstmal alle Menschen toll, er zeigt sich hier freundlich und neugierig gegenüber Fremden. Er lässt sich durch kraulen und lieb haben dann ist die Welt für Hugo in Ordnung. Allerdings hinterfragt Hugo sehr gerne und testet seine Grenzen aus. Dieses äußert sich, indem er sehr distanzlos wird und an einem hochspringt , er merkt sehr schnell bei wem er das machen kann und bei wem nicht. Mit Hündinnen ist er nach Sympathie verträglich. Rüden mag er nicht. Er benötigt körperliche und geistige Auslastung. Hugo braucht eine ruhige ,souveräne und klare Führung. Er ist kein Hund für die Stadt , er sucht ein ländliches zu Hause mit eingezäunten Garten. Erfahrung in der Haltung von Herdenschutzhunden wäre schön. Wenn Sie Interesse an einem unserer Hunde haben füllen Sie bitte den Interessentenbogen aus und senden ihn per Email uns zu. Das Mitarbeiter Team meldet sich dann bei Ihnen.

Manni ist ein aktiver Rüde. Menschen gegenüber ist er freundlich wenn auch in der Kennlernphase etwas reserviert. Er braucht etwas Zeit um warm zu werden , kennt er seine Menschen ist er ein Clown. Gut gelaunt, lustig und verspielt. Streicheleinheiten dürfen natürlich auch nicht fehlen. Manni geht gerne spazieren, genauso gerne lässt er sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Manni hat einen guten Grundgehorsam manchmal hinterfragt er ob man es wirklich ernst meint . So wie alle anderen auch hat auch Manni seine Ecken und Kanten. Futter ist ihm wichtig . Unkastrierte Rüden findet er doof , ansonsten entscheidet die Sympathie. Er möchte aber lieber alleine Leben, gegen eine nette Begleitung bei Spaziergängen hat er aber nichts. Manni reagiert auf Bewegungsreize Katzen und Kleintiere sollten nicht in seinem neuen Zuhause leben. Wenn Sie Interesse an einem unserer Hunde haben füllen Sie bitte den Interessentenbogen aus und senden ihn per Email uns zu. Das Mitarbeiter Team meldet sich dann bei Ihnen.

